LTF ROKland Runners
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50 km Schwäbisch Alb Marathon am 50. Geburtstag (Jörg Fritsch)

 

 

 

Werde ich schon 50. ? Echt?? Was tun ? Feiern ? Wie immer ? Nein!

 

Also was macht ein ROKland Runner und Laufjunkie an seinem 50 Geburtstag?

 

Laufen statt saufen.

 

Gute Idee dachte ich mir und blätterte den Veranstaltungskalender durch und siehe da am 27.10.2018 fand in Schwäbisch Gmünd der Schwäbisch Alb Ultramarathon über ??? 50 km statt. Perfekt. 50 km am 50. Geburtstag. Dazu noch lockere 1100 Höhenmeter wird schon zu schaffen sein, dachte ich mir.

 

Also Wochenende gebucht. Am 26.10 die Familie eingepackt und ab ging es bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15 Grad nach Schwäbisch Gmünd wo wir eine sehr schöne Ferienwohnung bezogen. Also ideale Voraussetzungen zum Laufen. Aber so sollte es nicht bleiben. Für den 27.10 waren nur noch höchstens 5 Grad und Regen angesagt und so war es dann auch am Samstag morgen am Start.

 

Naja, da musste ich dann durch. Die Strecke war ein 50 km

 

Rundkurs über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und

 

Stuifen mit Start und Ziel am historischen Johannisplatz in Schwäbisch Gmünd.

 

Die ersten 3 Kilometer ging es durch Schwäbisch Gmünd danach ab in den Wald. Vom Profil waren die ersten 9 km relativ flach, so dass das Tempo am Anfang recht flott war. Ich hatte mich im Vorfeld nicht wirklich viel auf eine solange Strecke vorbereitet, auch hatte ich mich wenig mit dem Profil und den Besonderheiten der Schwäbisch Alb auseinandergesetzt. Das sollte ich im Verlauf noch merken. Denn nach 9 km begannen die Steigungen und es ging bis Kilometer 42 nur noch Berg hoch und Berg runter, mit teils sehr knackigen Anstiegen und steilen bergab Passagen über matschige Wiesen, kurze Trailpassagen, Wirtschaftswege und Asphalt. Von allem halt ein bisschen. Was doch sehr fordernd und anstrengend war. Das Wetter tat sein übriges dazu den Lauf zu einer großen Herausforderung werden zu lassen. Zu dem Regen und den kühlen Temperaturen gesellte sich auf den Bergen noch ein ordentlicher Wind, was das Laufen nicht angenehmer machte. Auf einer 50 km Strecke hat man eine Menge Zeit zum nachdenken. So fing ich an, mir bei jedem Kilometer Gedanken darüber zu machen, was ich in dem entsprechenden Lebensjahr so alles erlebt hatte. Was dazu führte, dass der Schwäbisch Alb Marathon für mich zu einem hoch emotionalen Erlebnisse wurde bei dem ich viele Höhen und Tiefen durchlief. Was irgendwie auch sehr gut zu meinem Leben passte. Aufgeben und ein DNF war dann schnell keine Option mehr. So war ich dann überglücklich als ich nach 4.47 Std. klatschnass und fertig ins Ziel in Schwäbisch Gmünd einlief. Nach hartem Kampf beim Laufen und im Leben hab ich meine 50 geschafft. Was tun wenn ich 100 werde?

 

Insgesamt ist der Schwäbisch Alb Marathon ein sehr schöner, abwechslungsreicher Landschaftslauf (leider hab ich aufgrund des schlechten Wetters nur wenig davon gesehen) mit einer Top Organisation. An den vielen Verpflegungsstellen mangelte es an nichts und die Helfer waren alle super freundlich. An der Verpflegungsstelle bei km 38 kam ich mit zwei älteren Damen ins Gespräch, welche mir zum Abschluss noch ein Geburtstagsständchen sangen. Es war alles in allem ein gelungener Lauf und Geburtstag.

 

 

Anm.: Jörg mein Freund, es macht mich immer stolz wenn du dich ein Rokland Runner nennst und wir werden nzusammen noch viele Höhen und Tiefen durchlaufen...zwar wie immer zeitversetzt (Was das Alter und die Zeit angeht) und doch bestimmt auch bald mal wieder gemeinsam. Im Februar bin ich 43 also nach deiner Theorie 43 km beim GBU. Naja halbe Runden gibt es net, also werden wir uns da dann gemeinsam wie 50 fühlen :)

 

 

  1. Potzberg-Berglauf – 6. Lauf des Pfälzer Berglaufpokals 2018

 

Mit 3 Rokland Runners machten wir uns mit einem kleinen Trüppchen zum diesjährigen Potzberglauf auf. Das Wetter war diesmal äußerst mild für die Jahreszeit, jedoch war e wie so oft verregnet und diesmal sogar auf der Strecke sehr windig. Fritz-Walter Wetter quasi.

Zu der Strecke gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen, was nicht schon in den gehasst-verdammt-vergöttert Berichten der letzten Jahren geschrieben wurde. Böchie setzte sich mit einer guten 40:35 Zeit weitestgehend gegen seine LC Konkurrenz durch und war damit sehr zufrieden. Zumal es jetzt hinten raus in diesem Jahr bei seinem Pensum doch sehr beachtlich ist, wie er immer noch diese hohe Wettkampfrate abrufen kann. Volker verpasste mit für ihn sehr guten 46:18 (bei diesmal endlich etwas defensiverer Laufweise auf den ersten 6 km) seine Bestzeit von 2010 nur um 13 Sekunden. Oli kam nach 2-monatiger Pause letzte Woche in Rodenbach ja gut in Tritt und absolvierte heuer den Potzberg ohne Risiko mit 50:09 und deutlich Reserven.

 

Was soll man noch sagen: Nichts ausser dem obligatorischen Potzberg, wir lieben dich

 

Aktuelle News:

HUBUT 66km Bericht von Böchie online

 

JUNUT 239km  Bericht von Rene online

 

 

 

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