LTF ROKland Runners
LTF ROKland Runners

Bad Dürkheimer Berglauf am 14.10.2017

 

Wenn man doch auch etwas kritisch über die Vorstellung immer berghoch rennen zu müssen sein kann, so haben alle Bergläufe der Pfälzer Berglaufserie eins gemeinsam. Irgendwie sind sie alle doch so unterschiedlich und locken mit einem gewissen Etwas, das man woanders nicht bekommt. So auch in Bad Dürkheim. Das Schlagwort heisst hier 10%. Damit meine ich nicht die prozentuale Steigung im Hang, sondern der Alkoholgehalt des neuen Weins, den es dort in Unmengen für die Läufer gibt. Die Vorfreude hielt sich was die Anstrengungen angeht in Grenzen, jedoch brach sie im Bezug auf den neuen Wein wieder alle Rekorde. So zumindest bei den Rokland Runners. Mit Böchie, Karina, Oli und Volker waren 4 Runner am Start.

 

Taumhaftes Wetter (23 Grad und Sonne Pur) lockt knapp über 300 Starter nach Bad Dürkheim. Die Strecke gehört wohl zu den schönsten der Berglaufserie. Nach einen knappen Kilometer leicht ansteigend, trennt sich das Feld relativ schnell auf. Bis km 2 ist die erste Sernstere Steigung zu überwinden. Bei km 3 geht es auf einem schönen werwundenen engen Weg im Wald, teilweise abfallend bis km 4,5. Von dort geht es wieder bergan durch einen Steinbruch mit schöner Aussicht. Treppenstufen inklusive. Von km 5 bis knapp km 7 geht es wieder leicht ansteigend durch den Wald. Das Geläuf ist hier sehr schön, man merkt aber schon die gelaufenen Höhenmeter in den Beinen. Nach einer kurzen Bergabpassage kommt der finale Anstieg. Hier war bei Oli und Volker schon Gehen angesagt. Die letzten 1,8km ins Ziel sind momentan für beide so steil, dass es im schnellen Gehschritt bergan geht. Dabei verliert man keine Plätze, jedoch verpasst man es auch Zeit gegenüber den anderen "Gehern" gutzumachen. Die letzte Rampe ist aber halt auch extrem steil. oben hört man schon die Kuhglocken kurz vorm Ziel. Der Blick ist frei auf die Serpentinen im Wald hoch. Oben über sich sieht man ohne Erbarmen die Läufer, deren bunte Farbe der Trikots verächtlich zeigt: Ja genau: "Hier gehts hoch". Ein super schöner, aber aufgrund des letzten Anstiegs extrem harter Lauf. Nach dem Duschen 10% und dann ist klar Da geht noch was.

 

Die Ergebnisse sind schon unter folgendem Link abrufbar. In der Kürze:

Böchie   49:xx Min.

Volker    55:xx Min

Oli          56:xx Min

Karina    75:xx Min

 

 

http://www.pfaelzer-berglaufpokal.de/uploads/media/Ergebnisliste_2017-10-14_ges_01.pdf

 

 

 

  1. Idar-Obersteiner Felsenkirchen Treppenlauf

 

So nun war ich auch mal dort und kann was drüber sagen bzw. schreiben. Die dritte Auflage des Treppenlaufes in Idar-Oberstein wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von Boechie und mir besucht. Jörg hatte Heimspiel und war natürlich auch dabei. Für ihn war es aber natürlich nicht die Premiere. Ich bin mir etwas unsicher beim Schreiben des Berichtes. Es gab aus sportlicher Sicht wenig zu bemängeln und doch gibt es Gründe, welche bei der Frage nach einem erneuten Start 2018 kein promptes Ja zulassen. Fangen wir mal mit dem Fazit an. Der Lauf ist dermaßen schön, dass es notwendig wird, die Kritikpunkte zu schreiben, die man normalerweise für sich behalten könnte. Ich glaube das trifft es ganz gut.

 

Es war eine sehr harte aber super abwechslungsreiche, schöne Strecke. Und ja...das ist mal ein Treppenlauf. 680 Stufen auf die 7km verteilt. Vergleicht man ihn mit Grumbach (den ich auch sehr gerne laufe) ist das hier natürlich ein richtiger Treppenlauf. An der Strecke waren sehr viele freundliche Helfer, die einem richtig angefeuert haben. Das hat extrem viel Spass gemacht. Genauso soll es ein. Nahezu Perfekt eigentlich. Schon bei km 1 nach der kurzen Ehrenrunde in der Altstadt ging es direkt Treppen hoch immer wieder und immer weiter. Erst zur Felsenkirche und dann hoch bis zum Schloss Idar-Oberstein. Dieses wurde sogar durchlaufen. Ja richtig gelesen. Tor auf...Läufer rein.. durch die Räume durch und hinten wieder raus. ….sehr witzig. Dann ging es weiter hoch (diesmal ohne Treppen aber steil) zum „Weiher“. Den umrunden die Läufer und dann geht’s erstmal 500 Meter im Wald bergab. An der Häusergrenze angekommen geht es aber erneut über Stufen und kleine Trailpassagen wieder hoch zum Weiher. Wieder bergab nur diesmal über enge Trails eine steil abschüssige Strasse runter auf Naheniveau. Mittlerweile bei km 5 läuft man Richtung Ziel um kurz vorher nochmal rechts rein zu müssen ins „Gebück“. Wieder Treppen und wieder hoch. Das ganze bis kurz oberhalb der Felsenkirche. Dann geht’s über Treppen runter in die Fussgängerzone und ab ins Ziel. Einfach toll. Doch was habe ich jetzt eigentlich zu meckern? Vom Start an wars doch toll.

 

Schaut man sich im Ziel um, dann wird einem eins deutlich. Irgendwas passt hier nicht so ganz zusammen. Videoleinwand vom Zieleinlauf, Start/Ziel Fahne, Chipgesteuerte Zeitmessung, die vielen Helfer, das Marathon-Team Hagner, die bestimmt Stunden in Aufbau, Orga, Planung und Abbau investiert haben. Einen Präsentbeutel zur Anmeldung und ein Finisher-Medaillon für jeden. Ja und jeden das waren halt auf der langen Strecke nur 32 Läufer. Auf der kurzen etwa 40 (nur geschätzt, da wir erst zum Start der kurzen Strecke kamen). Warum sind hier pro Lauf keine 100 Läufer auf der Strecke? Gut die Strecke ist eng und verwinkelt, da wird’s schnell eng. Die Treppen zerren ja das Feld schnell auseinander Aber es würde gehen. Es ist ja alles angerichtet. Die ganze Orga steht. Max Kirschbaum hat in einem Kommentar zu unserem Rokland Trail zu Recht erwähnt, die Logistik sei mit 100 Läufern schon ziemlich ausgereizt. Hier heute in Idar-Oberstein war nichts ausgereizt. Alles war angerichtet. Zieht man jetzt die ganzen aus Oberstein und Idar bzw. der näheren Umgebung ab, waren wenig Fremde da. Kaum Pfälzer, wenig aus KH. Das ist extrem schade, aber ich kanns selbst an mir bestätigen. Hätte Jörg nicht fünfmal gefragt, wir wären wahrscheinlich auch nicht gekommen. Nur Voranmeldungen bis eine Woche vorm Start. Keine Nachmeldungen. Dann bei der Anmeldung direkt nur mit Vorkasse und fast alle Angaben bei RaceResult als Pflichtfeld. Ich war zweimal schon im Anmeldefenster und habe gedacht. Ne warum eigentlich? Jetzt bin ich froh dass ich da war und mir hat es sehr gut gefallen. Aber wie gesagt. Es fehlt was auf der Strecke, vorm Start und im Ziel. Man fühlt sich da relativ einsam dann. Deshalb sind wir auch flott wieder gefahren.

 

Ich hoffe dass ich damit keinen verärgere, aber unsere Homepage versucht ja immer ehrlich unsere Eindrücke zu schildern. Nun da ich jetzt paar Zeilen geschrieben habe, weiss ich ich will nxtes Jahr wieder hin. Die Strecke war einfach zu geil und das Feeling auf der Strecke mit den ganzen Helfern toll. Vielleicht öffnet die Orga ja ihre Statuten etwas, dann halte ich auch ein Smalltalk, falls ich dann jemand kenne.

 

Die Zeiten waren für uns drei alle gut, so dass jeder zufrieden sein konnte. Jörg schaffte den Sprung in die extrem stark besetzte Top5. Böchie kam mit 36:38 in der AK50 auf den zweiten Rang und ich landete mit 39:32 auf Platz 17.

 

Zeitgleich an diesem Wochenende liefen Sven, Eva und Karina für den guten Zweck in Winterborn Kilometer für „Wasser für Tansania“. Ein Bericht hierzu folgt noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rietburglauf am Samstag 09.09.2017

 

 

Der Rietburgberglauf am gestrigen Samstag war der 4. Wertungslauf des Pfälzer Berglaupokals. Für Böchie und Volker war es Premiere. Sie waren hier noch nie vorher gestartet und kannten somit die Strecke noch nicht. Zusammen mit Oli, Heike und Karina ging es ab nach Edenkoben. Wie immer war die Vorfreude "steil zu gehen" äußerst begrenzt. Und trotzdem macht man es.

 

Der Start und die Anmeldung war in der Stadt im Stadion. Nachdem wir ein paar bekannte Gesichter begrüsst hatten, ging es durch Edenkoben Richtung Rietburg. Die ersten 3,5 Kilometer verliefen äußerst human, leicht ansteigend aus Edenkoben heraus Richtung Sportschule. Dort bogen wir dann bei km 4 in den Wald unterhalb der Rietburg ein. Es wurde zum ersten Mal steil. Die Strecke wechselte hier zwischen ansteigenden langgezogenen Wegen und strammen, kurzen Serpentinen. Es war zwar gerade zwischen km 5 und km 7 schon recht hart, aber insgesamt gut zu laufen. Die letzten 1,2 Kilometer zogen sich gefühlt ewig lang gezogen ins Ziel. Diese Gerade war zwar nicht steil, aber trotzdem so ansteigend, dass man im Bergrhythmus bleiben musste (zumindest die Läufer in meinem Bereich).

 

Das anstrengendste an der ganzen Geschichte war eigentlich der Rückweg. Irgendwie gestaltete er sich zäher und vor allem länger als erwartet. Nach einem schönen Downhill durch den Wald kamen wir nach etwa 3km bei km 4 wieder auf die Strecke. Wir mussten also durch den ganzen Ort wieder zurück. Irgendwie auch logisch..aber man denkt da net so viel am Fusse des Berges.

 

Geplauscht, geduscht und eine Flasche Secco vom Weingut Echter gepitscht, und ab nach Hause. Man macht die Berglaufserie doch irgendwie gerne, und keiner von uns weiss so richtig warum. Bye Bye Edenkoben....Bis vielleicht im nxten Jahr.

 

Zeiten:  Böchie 46:10 (Platz 64, 11. Platz M50)

              Volker 49:38 (Platz 94, 11. Platz M40)

              Oli       52:24 (Platz 119, 16. Platz M45)

              Heike  52:56( Platz 125, 6. Platz W45)

              Karina 1:04,58 (Platz 163, 5. Platz W40)  8 Min Schneller als 2016 !!!! 

 

Ergebnislink Rietbuglauf:  

http://www.pfaelzer-berglaufpokal.de/uploads/media/2017-09-09_Rietburg-Berglauf.pdf
 
 
 

3. Rokland Trail am 03.09.2017

 

Hier mal erst die harten Fakten: Gewitter und strammer Regen bis 20 Minuten vorm Start, 103 Teilnehmer und 2 Streckenrekorde. Der dritte Rokland Trail war für uns eine Veranstaltung der Rekorde. Gegenüber dem Vorjahr konnten wir die Teilnehmerzahl auf 103 Teilnehmer hochschrauben. Das sind 41 Teilnehmer mehr als beim letzten Mal. Gleichzeitig waren 2 Streckenrekorde zu verzeichnen. Max Kirschbaum verbesserte den alten Streckenrekord deutlich und setzte mit 1:10 ein dickes Brett in die Statistik. Ebenso Gregor Wurdel. Er lieferte sich auf der 6km Strecke mit 150 HM mit unserem Erik von den Rokland Runners ein starkes Duell. mit 25:28 verbesserte er die Marke von Jonas Steinhauer aus dem Jahr 2015 um knapp 40 Sekunden. Erik wäre mit 25:55 Min. ebenfalls Streckenrekord gelaufen. Der bisherige Inhaber Jonas Steinhauer konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Im nxten jar wird er bestimmt versuchen, den Rekord wieder ins Moscheltal zu holen. Wir gratulieren Max und Gregor für die tollen Leistungen.

 

Insgesamt waren wir wirklich positiv überrascht, wie viele starke Läufer den Weg zu uns gefunden haben. Die Qualität der Top 15 brauch sich vor einem lokalen großen Volkslaeufe oder einem der anderen regionalen Läufe nicht verstecken.

Das macht uns stolz. Wir sind interessant für die Hobbyläufer aus dem Moscheltal und die ambitionierten Läufer. So wollten wir es haben. Eine Strecke, die man gerne läuft, obwohl sie einem vieles abverlangt. Mal schnell, mal hart, mal steil und immer wieder abwechselnd. Damit hoffen wir euch auch 2018 locken zu können.

 

Aus Sicht der Rokland Runner waren neben Erik und Dirk (31:24, Platz 11) auf den 6km waren auf den 17km Jörg Fritsch, Sven Klein, Oli Wagner, Karina Peukert und Eva Schlemmer am Start. Alle waren im Ziel voll zufrieden. Jörg lief PB auf dem Trail und schaffte es deutlich in die Top Ten. Sven lief sehr gute 1:36 Std, wobei er noch deutlich hätte draufpacken können. Nach langer Verletzung im letzten Jahr ist es gut auf den Trails noch nicht volles Risiko zu gehen. Olli kam mit 1:50 in seiner für ihn typischen "ROKland-Trail-Zielgeraden-Gesichtsfarbe" (schneeweiss) sehr zufrieden an. Karina verbesserte ihre Zeit vom letzten Jahr deutlich. Auch Eva schaffte ihr Ziel und finishte die lange Strecke. Durch die Babypause letztes Jahr verhindert, konnte sie sich innerhalb eines halben Jahres so in Form bringen, dass die 17km gemeistert wurden. Herzlichen Glückwunsch an euch für eure Leistungen und Danke dass ihr ROkland Runner seid.

 

In den nxten Tagen trudeln weitere Bilder und kleinere Berichte ein. Einen Bericht, den ich diese Woche noch fertigstellen werde, widme ich unseren Partnern, die uns mit tonnenweisen Sachpreisen und finanzieller Unterstützung eine Siegerhrung ermöglicht haben ,die es in sich hatte.

 

Das hat wahrscheinlich auch nicht jede Laufveranstaltung in der Größenordnung

 

 

Ergebnislink:

http://my2.raceresult.com/70748/results?lang=de

 

 

 

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Der Vertrieb wird über den Sedes - Shop abgewickelt. Ein Funktions-Laufshirt mit Sublimationsdruck kann 20€ angeboten werden.

 

Bestellungen können über info@sedes-shop.de oder über die Facebook Seite vom Sedes Shop aufgegeben werden.  Es gibt einen Herren Schnitt und einen Damen Schnitt.

 

 

Aktuelle News:

Bilder Rietburglauf online (Bilder)

 

 

 

Wettkämpfe/Events

 

Rokland - Trail am 02.09.

Rietburg Berglauf am 09.09.

Treppenlauf Idar-Oberstein 17.09.

Berglauf Bad Dürkheim 14.10.

Saarschleifen Trail am 29.10.

                 

 

 

Unsere Partner

Laufladen - Kaiserslautern

 

 

 

 

 

Jilek&Peifer - Rockenhausen 

  

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