LTF ROKland Runners
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1. Donnersberg Trail (VG Winnweiler und LC Donnersberg) am 1.7.2017

 

Schön, schöner Donnersberg, hart, härter, Donnersberg, krass, krasser VG Trail. Verrückt, verrückter Karl-Heinz Kloß. Wie auch immer ich die Superlativen zusammensetzen würde, es würde alles passen und zutreffen. Was der LC Donnersberg um Karl-Heinz und die vielen Helfer des LC Donnersberg da auf die Beine gestellt haben, war echt Wahnsinn. Ich habe in den letzten Jahren noch keinen Lauf erlebt, der a) völlig kostenlos war und b) so Top organisiert war. Nun gut, man weiss ja, dass der LC in Punkto Organisation und Planung durch den Donnersberglauf schon etwas zu bieten hat aber aus so einer spontanen Idee dieses Event auf die Beine zu stellen. Hut ab und Danke an alle, die das möglich gemacht haben. Doch warum schreibe ich diesen Bericht unter Events und nicht unter Wettkämpfe? Das ist leicht beantwortet. Zum einen gab es keine Zeitmessung und keine Wertung und zum anderen war dieser Donnersbergtrail für mich kein Wettkampf, sondern ein EVENT...und was für eins.

Von den ROKland Runner waren aufgrund der Freundschaft zum LC und der Nähe einige Läufer am Start. Karina Peukert und Olli Wagner starteten auf der 14km Distanz. Achim Schneickert, Böchie und meine Wenigkeit liefen die Langdistanz. Begleitet wurden wir von Steffen Weyand einem Handballer vom SSV Meisenheim, mit dem ich dort etliche Jahre zusammengespielt habe. Das Besondere daran: Sein bisher weitester Lauf waren 19km mit 600 HM. Und diesmal hatte ich nicht meine Finger im Spiel. Ich habe ihn nicht belogen oder gelockt oder sonstwas....nur höflich gefragt :).

 

Die ersten 13 km liefen beide Strecken völlig identisch. Es waren etwa 100 Starter unterwegs. Das Wetter...völlig egal. Ich glaube es war neblig und hat geregnet. Der erste Kilometer verlief von Imsbach über einen geteerten Feldweg in Richtung Pfälzer Höhenweg. Der kommt von Winnweiler über eine Kuppe im Wald und führt runter zum Walmbacherhof. Alles noch ganz easy und locker zu laufen. Am Walmbacherhof führt er dann in einem schmalen Pfad, ordentlich ansteigend, ins Gebiet oberhalb von Imsbach. Die genauen Ortsbezeichungen sind mir natürlich nicht geläufig. An Gruben, Halden und Felsen vorbei schlängelten wir uns immer wieder am Hang unterhalb der Kupferberghütte entlang. Wahnsinn wie viel kleine Wege es dort gibt. Bei km 7 etwa war der erste VP. Toll bisher. Auf verwurzelten Wegen des K2 und des weissen Punktes blieben wir immer in der Nähe von Imsbach und grasten alles ab, was nach oben ging, schöne Ausblicke besaß und Trailfeeling brachte. Bei Km 13 trennte sich dann die lange Strecke und wir liefen dem Höhenweg folgend auf die Rückseite des Donnersbergs Richtung Wildensteiner Tal. Böchie war uns längst mit Marcus Effert aus dem Sichtfeld enteilt. Schneicki, Steffen und ich bildeten eine schöne Dreiergruppe. Wir waren mittlerweile bei km 21 am VP angekommen. Bei Schneicki machte sich der Oberschenkel bemerkbar und da er verletzungsbedingt seit 9 Monaten nicht mehrgelaufen war, beschloss er uns ziehen zu lassen und nofalls seine Ortskenntnis zu benutzen, um einen Ausstieg Richtung Bier Nummer 1 im Ziel zu planen.

Für mich kam nun der schwierigste Teil. Ich wusste wie zehrend der Anstieg zum Donnersberg sein würde und dementsprechend ging meine Motivation etwas in den Keller. Ich hoffte nur, möglichst schnell oben zu sein. Bei Steffen war noch kein Verschleiß zu sehen. In unserer Nähe Udo Bayer und Anton Reile. Ein schöner Ausblick nach dem anderen, Adlerbogen usw. Alles ganz toll, aber mir gings sch.... Es war berghoch nur noch gehen angesagt. Knapp 500 Laufmeter unterhalb vom Gipfel die ersehnte VP. Auf die eigentlich rhetorisch gemeinte Frage wie weit es noch bis zum Gipfel sei bekam ich aber die Antwort: "Ihr müsst erst nochmal ganz runter". Etwas ungläubig machten wir uns auf den weiteren Weg und siehe da über einen breiten Waldweg ging es einfach wieder nach unten, um dann nach zwei Kilometern einfach wieder anzusteigen bis komplett wieder hoch zum Gipfel. Oben angekommen ging es Steffen nach wie vor gut, mir nicht so. Anton Reile war zeitgleich am VP und gemeinsam machten wir uns über den Keltenwall zum Königsstuhl. Ich ließ Steffen ziehen, da ich immer noch sehr holprig lief. Am Königsstuhl ging die Strecke ein kurzes Stück über die Rockie Strecke, dann etwa 600 Meter durch ein Gras-Hecken und Waldgemisch Richtung Hühnerberg. Vom Hühnerberg wieder auf der Rockie Strecke zur Krummkehr und von dort das bekannte Rockie Lauf Stück in falscher RIchtung etwa 1 km nach oben. In Begleitung von Anton Reile und einem mir nicht bekannten Läufer kam ich oben an. Wir waren mittlerweile bei km 36. Da ich wusste, dass Karl-Heinz noch bei keinem seiner Läufe mit uns die Ruine, den eisernen Mann und den Beutelsfels ausgelassen hatte, wusste ich damit auch, dass die 39km ...gelogen ... waren :).

So kam es dann auch; vom Grohen Rondel zur Ruine, von dort zum eisernen Mann, runter zum Beutelsfels, komplett runter zum Langenthal und dann nochmal 1,5 km hoch zur Kupferberghütte. 41,00 km. Bei den letzten Kilometern tat mir dermaßen das linke Knie weh und ich musste bergrunter alle paar Meter kurz anhalten, sonst wäre ich auseinandergeflogen wie ein VG Golf Ersatzteillager von 1983 bei Tempo 200. Lange Rede kurzer Sinn: Steffen war mit etwa 5:32 Bruttozeit 8 Minuten vor mir im Ziel. Böchie sogar unter 5:00 Std. Für die Kurzdistanz wird noch ein Extabericht von Olli oder Karina kommen.

Was ein Brett. Bis 2018

 

 

 

 

 

 

Probelauf Rokland Trail am 15.06.2017

 

Woran merkt man das die Stecke, die man sich als Wettkampfstrecke zusammengebastelt hat ein Brett ist? Ganz klar an 3 Dingen zum Beispiel. 1. Wenn man Freunde die gut laufen können trotz der Versprechung "wir trinken Bier und esssen Würstchen danach" nicht dazu überreden kann bei 30 Grad das Ding zu laufen. 2. Wenn etablierte Läufer, die dann doch bei 30 Grad kommen, extrem froh sind, dass sie es heute nicht im Wettkampftempo laufen müssen. 3. Wenn Leute, wie ich eigentlich das Ding gerne laufen, aber dann trotzdem nicht so traurig sind, dass sie gerade heute extreme, und ich betone wegen dem Bedürfnis nach Mitleid... ja extreme.. Rückenschmerzen haben und demnach nicht laufen können. Das sind wohl drei Punkte, die einem zeigen, dass der ROKland Trail ne harte Nummer ist. Nun gibt es aber auch Punkte, die einem zeigen, dass der Trail ne geile Nummer ist. 1. Wenn Läufer ,die eigentlich net voll in Form sind und nur paar Kilometer mitlaufen wollen, bei jedem Ausstieg aber dann sagen...Ne geht noch...bin noch dabei. 2. Wenn auf allen Bldern, die Läufer ein Josef Galozi Grinsen haben. 3. Wenn ein Probelauf die Lust auf den Wettkampf erhöht und nicht reduziert. Also der Fairheit halber sage ich jetzt...3:3...einigen wir uns auf Unentschieden, wobei mir bestimmt noch mehr pro Argumente eingefallen wären. Aber ihr könnt es ja auf den Bildern in der Bildergalerie 2017 sehen. Danke an unsere Gäste. War echt ein schöner Morgen auf den ROkland Trail.

 

 

 

Wandermarathon am Donnersberg  April 2017     

(42 km bei 1700Höhenmeter)

 

Am Wandermarathon von Steinbach aus rund um den Donnersberg nahmen gleich 7 Rokland Runner teil. Volker und Böchie nahmen in Begleitung von Rene Spintler die Strecke als Läufer in Angriff, Muckie, Olaf, Leszek und Sven verdienten sich ihre Getränke als Wanderer. Da Olaf und Leszek an der 24h Stunden Wanderung in Hennweiler teilnehmen werden, war dies eine schöne Standortbestimmung, was noch an Wandertraining fehlt. Der Start war ab 8:00 und auch die Zeitmessung erfolgte ab dieser Uhrzeit. Gemesseen wurde nur obligatorisch auf die Viertelstunde gerundet. Die Rokland Runner starteten so gegen 8:15. So hatte man einige Wanderer, die auch schon um deutlich vor 8:00 auf der Strecke waren, immer als Gesellschaft auf der Strecke und den VPs. Die Strecke führte von Steinbach in Richtung Imsbach und von dort zur Kupferberghütte. Hier waren wir auf den uns bekannten Trails unterwegs, was ordentlich Fun brachte. Gerade der K2 über die schmalen Felsenwege ist immer wieder ein Erlebnis. Richtung Reiterhof wurde es dann ruhiger, aber nicht weniger schön. Über tolle Wege an saftigen grünen Wiesen vorbei ging es runter ins Degenbachtal bei Rockenhausen. Bei km 18 überholten wir dort an einem VP noch einen Wanderer, der mit einem Schnitt von bis zu 7:00min/km unterwegs war, obwohl schon 79 Jahre alt. Respekt. Ab Km 21 waren wir durchweg nach oben unterwegs in Richtung Falkensteiner Feriengebiet. Hier war dann auch mal gehen angesagt. Wir wussten ja ungefähr was noch kommt. Vom Falkensteiner Hof ging es nach Marienthal an die Blockhütte und den nxten VP. Böchie und Rene waren noch ziemlich fit. Bei Volker wurden die Beine nach KM 29 doch schon schwer. Nun galt es ja auch noch den Donnersberg zu erklimmen. Auf einer nicht enden wollenden Steigung bis direkt hoch zum Königsstuhl, wurden dann doch nochmal viele Körner verbraucht. Oben bei km 34 war erstmal ColaPause angesagt. Böchie wurde etwas ungeduldig, aber der Pausenerfahrene Rene machte es sich schon gemütlich. Nach ner 10 Minuten Pause, die echt wertvoll war ging es auf die letzten 9 km runter nach Steinbach. Volker dachte die ganze Zeit schon, dass es ja die breite Strasse im Wald runter zum Sportplatz geht, er also nur rollen könne. Aber weit gefehlt. Die Strecke ging die ganzen schmalen Pfädchen vom Adlerbogen bis zum Wildensteiner Tal Richtung Steinbach. Das war echt hart und man konnte es nicht rollen lassen. Vor Steinbach wurden wir dann nochmals vom Ort weggeleitet und man musste noch einen Bogen von etwa 2 km laufen, bis wir endlich nach 5:30 Std. im Ziel waren. Die Belohnung Weinschorle für Volker und Schnitzel, Kaffee und Kuchen für Rene.

 

Die Bilder der Wanderer belegen, dass auch sie ihren Spass auf der Strecke hatten. Ihr Zeit lag bei 8,5 Std.

 

Was soll ich sagen. Es war echt schön mit uns :)

 

 

GBU vom Trail Team Nahetal (Jörg, Olli, Volker)

Den heutigen Bericht zum GBU will ich mal aus einem etwas anderen Blickwinkel schreiben. Leider ist das ein Blick auf Tatsachen, die wir viel zu oft vergessen. Wir vergessen sie, weil es Tatsachen sind, die nicht zu unserem Alltag gehören. Sie gehören zu dem Alltag Anderer. Das macht uns oftmals sehr vergesslich. Wir können Kriege jahrelang akzeptieren, so lange nicht die Flüchtlinge vor unserer Haustür stehen. Wir können Ungerechtigkeiten als normale biologische Selektion verstehen, so lange wir nicht die Ausgebeuteten sind. Atomkraft Nein Danke ... Alternativen ja, aber nicht vor unserer Haustür. Auch können wir bei jedem Lauf, kilometerlang mit unserem Laufpartner über unsere angegriffene Gesundheit jammern .... obwohl eigentlich andere krank sind. Das alles vergessen wir sehr schnell, dass oftmals wir gar nicht die Leidtragenden sind.

Ein Lauf wie der GBU hat ein schönes Ziel. Es ist ein gemeinsamer Lauf für einen guten Zweck. Doch worin besteht genau der gute Zweck. Er besteht zum Einen darin, Geld zu spenden für eine tolle Sache. Das stimmt. Aber beim Laufen, sollte doch jeder eigentlich merken, dass der Schmerz der Muskeln, das Brennen in den Waden, oder den Oberschenkeln, das Schmerzen in den Knien.... all das worüber wir täglich jammern .... anderen nicht vergönnt ist. Kein Schmerzen der Muskeln, kein Brennen in den Waden oder Oberschenkeln...und leider auch kein Erzählen darüber.

Schlimm genug, dass ich diesen Lauf brauche, um mir beim Laufen darüber bewusst zu werden, aber danke Gernod Bohn, danke an die Stiftung und das Trailteam Nahetal. Danke hierfür Gernod, ohne dass ich dir dadurch wirklich helfen kann.

 

GBU (Gernod Bohn Ultralauf) 2016

 

Ende Januar war es wieder soweit. Unsere Freunde vom Trail Team Nahetal veranstalteten ihren alljährlichen Ultraluf. Der früher unter dem Namen SUL bekannte Lauf wurde erstmals unter dem neuen Namen GBU veranstaltet. Der Grund für den Namenswechsel ist eine wirklich tolle und ehrenvolle Sache. Der Sobernheimer Läufer Gernod Bohn ist nun schon seit mehreren Jahren an der heimtückischen Krankheit ALS erkrankt. Um Menschen mit dem gleichen Schicksal und deren Verwandten helfen zu können, riefen seine engsten Angehörigen die Gernod-Bohn Stiftung ins Leben. Ein Teil des Erlöses des GBU kam dieser Stiftung zu Gute. David Bohn, der Sohn von Gernod ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, an diesem Lauf teil zu nehmen und rockte mal gleich die 30km - Strecke ab.

 

Das Prinzip des GBU ist einfach erklärt. 1 Runde = 10km mit 2 Anstiegen und etwa 100 Höhenmetern. Es wird weitestgehend zusammen gelaufen und nach jeder Runde erfolgt eine kurze Verpflegungspause. Danach kann jeder entscheiden, ob es für ihn weiter geht oder ob es reicht. Das Maximum sind 50 km Gesamtstrecke. 

 

Die Rokland Runner waren mit 3 Läufern am Start. Olaf, Volker und unser Freund Jörg Fritsch, der eigentlich für den Idarer TV startet. Olaf und Volker absolvierten drei Runden und waren damit sehr zufrieden. Der Winter und diverse kleinere Verletzungen hatten also nicht zu viel Körner gekostet. Den Vogel schoss aber Jörg ab. Ohne eigentlich große Vorbereitung auf die langen Distanzen absolvierte er die volle Strecke über 50 km. Eine Wahnsinnsleistung. Von den etwa 60 Startern gehörte er damit zu den 3 Läufern, welche die volle Strecke absolvierten.

 

Herzlichen Glückwunsch, Jörg

Revierguide Nordpfalz am 09.01.2016

 

An diesem Wochenende erfolgte ein echtes Highlight. Das Trailmagazin war mit dem Revierguide zu Gast in der Nordpfalz. Max Kirschbaum, Karl-Heinz Klos und der LC Donnersberg fungierten dabei als Guides und Organisatoren. Vorab muss man sagen: Was dieses Team auf die Beine gestellt hatte, war allererste Sahne. Nicht nur, dass die Streckenwahl grandios gewählt war, nein auch die komplette Orga, die Atmosphäre und die Verpflegung waren schlichtweg Weltklasse. Hier zeigt sich, dass der LC einfach ein Verein ist, der in der Lage ist Events zu stemmen und zu organisieren. Das sieht man ja auch jedes Jahr beim Donnersberglauf. Aber nun zum LAuf. Max und Karl-Heinz begrüssten am Waldparkplatz in Imsbach die etwa 200 Läufer. Und dann ging es los: Von den Runners waren, Olaf, Jörg und Volker am Start.

 

Olaf wählte die 15km Strecke, Jörg und Volker die 22km Strecke. Am Anfang verliefen beide noch paralell , so dass noch kein verfrühter Trennungsschmerz entstand. Über kleine Pfade, felsige Abschnitte und schöne Waldwege pflügten die bunten Trailschuhe wie an der Schnur gezogen der Strecke entlang. Ständig wechselnde Abschnitte, immer wieder berghoch, bergab, berghoch, bergab. Gefühlt waren wir immer am Berg. Belohnt wurde das Ganze mit grandiosen Aussichten und eben allem, was das Trail Herz begehrt. Wer sich etwas am Donnerberg auskennt, dem werden die Begriffe Kupferberghütte, Weisse Grube, Betelfels, Falkensteiner Felsen usw. verraten, an welchen Highlights wir vorbeigelaufen sind. Alles in allem war dies ein wirklich toller Lauf, bei dem die Guides mit etwa 1000 Höhenmeter so einiges an Steigungen eingepackt hatten.

 

Vielen Dank für alles

 

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Sobernheimer Ultra Lauf

 

Am 25.01. veranstaltete das Trail-Team Nahe einen Ultra-Freundschaftslauf in Bad Sobernheim. Dazu wurden auch wir von den Veranstaltern recht herzlich eingeladen. Der Einladung folgten Leszek, Hossein und Olaf.

Die Strecke sollte über 5 Runden zu jeweils 10,25 km gehen. Insgesamt waren also knapp 52 Kilometer zu absolvieren. Zur verabredeten Zeit waren ca. 30 Läufer und Läuferinnen am Cafe Nohfels eingetroffen.

Dort war ein Pavillon als Verpflegungsstation aufgebaut, der gleichzeitig als Start- und Zielpunkt diente. Nach einer kurzen Einweisung durch Sebastian Wendel konnte es dann pünktlich um 8:30 Uhr losgehen. Die Strecke führte die Läufer am Barfußpfad entlang nach Staudernheim. In Staudernheim wurde die Straße (L234) überquert und weiter ging es Richtung Odernheim. Am Fuße des Disibodenberges verließ man den Radweg und lief rechts eine kleine Steigung hinauf vorbei am Kloster Disibodenberg. Die sehr gut markierte Strecke ging weiter auf einem schmalen Pfad unterhalb der Klosterruine entlang, durch ein kleines Waldstück, dann an der Firma Winters-Frischdienst vorbei, durch Staudernheim am Sportplatz und der hiesigen Schule vorbei, Richtung Bad Sobernheim. Gegen Ende der Strecke mussten die Läufer einen zweiten kleinen Anstieg zur Katharina-Schroth-Klinik bewältigen, dort angekommen liefe man die Felkestraße am Kurhaus Dhonau/Bollants vorbei, über die Brücke, um nach exakt 10,25 km wieder am Ziel zu sein. Dort konnte man an der Verpflegungsstelle die Energiespeicher wieder auffüllen. Es gab warmen Tee, frischen Kuchen, geschnittenes Obst, Wasser und vieles mehr. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Nach einer kurzen Pause ging es auf zur zweiten Runde. Leszek und Hossein deuteten in dieser schon an, auch noch eine weitere unter ihre Füße zu nehmen. Olaf entschied sich während der zweiten Runde, dass nach dieser Schluss für ihn ist. Zum Abschluss gönnte er sich ein alkoholfreies Weizenbier. Die beiden anderen ROKland-Läufer begaben sich auf ihre dritte Runde. Für Hossein war dann nach ca. 27 km Schluss, da sein Knie schmerzte. Leszek zeigte was in ihm steckt und konnte seinen ersten 30er laufen. Nach dieser tollen Leistung von 30,75 km stieg auch er aus.

 

Fazit: Es war eine sehr schöne Veranstaltung, bei der man sein Hobby in angenehmer Atmosphäre mit freundlichen Menschen teilen konnte. Daher ein großes Lob an die Veranstalter, die wirklich an alles gedacht haben. Beim nächsten Event werden sicher wieder einige unserer ROKland-Runner mit am Start sein.

 

 

 

Bericht der Rheinpfalz über unseren Nachttrail

Die Stirnlampen-Renner

(Bericht von Sebastian Stollhof aus der Rheinpfalz vom 13.12.2013)

 

Sportreportage: Wer in dieser Jahreszeit im Hellen laufen möchte, hat nur ein relativ geringes Zeitfenster. Insbesondere, wenn er tagsüber noch berufstätig ist. Die Alternative ist, im Dunkeln zu laufen und mit einer Lampe auf dem Kopf. Das haben die LTF Rokland-Runners in Finkenbach-Gersweiler getan. Sebastian Stollhof hat sich unter die Stirnlampen-Träger gemischt.


Finkenbach-Gersweiler. Laufen bei Nacht, das kam für mich irgendwie bislang nicht in Frage. Und ganz ehrlich: Das Gefühl, mit einer Lampe auf dem Kopf durch die Gegend zu rennen, hatte ich bislang auch noch nicht gekannt. Vielleicht habe ich mich aber auch genau deswegen so sehr über die Einladung der LTF Rokland-Runners zu deren erstem Nacht-Trail gefreut. In einer Gruppe etwas Neues auszuprobieren, macht in der Regel mehr Spaß, als es alleine zu tun.


Und nach einer kurzen Einweisung von Volker Klein kann es dann auch schon losgehen. Zwei Strecken stehen für die 24 Läufer zur Auswahl: eine kürzere, knapp sieben Kilometer lange und eine längere über knapp 14 Kilometer. Ich habe mich für die längere entschieden. Vor einem Jahr wäre die Wahl wohl noch auf die sieben Kilometer gefallen. Aber der Weinstraßen-Marathon rückt unweigerlich näher (30. März) – und da sollten auch so langsam die Läufe etwas länger werden.


Nach einer kleinen Runde durch Finkenbach geht es dann schon bald bergauf. Ziel ist es bei diesem Trail übrigens nicht, als Erster wieder am Sportheim in Finkenbach zu sein, sondern gemeinsam ein Lauferlebnis der etwas anderen Art zu haben. Auch mal schön. „Bis zum Stahlberg geht es anfangs so drei Kilometer bergauf“, hatte Volker zuvor noch angekündigt. So ein bisschen weiß ich also, was da auf meine Laufkollegen und mich zukommt. Das Tempo ist stramm. Wird aber bald etwas langsamer, weil die ersten abreißen lassen müssen. Gut für mich, auf Dauer wäre das auch für mich zu schnell gewesen.


Es ist beachtlich, welches Licht so kleine Stirnlampen produzieren können. Die Schlammlöcher und Pfützen sehen Mann und Frau dennoch erst, als es (fast) schon zu spät ist. Macht nichts, ist eben streckenweise ein „trailiges“ Gelände. Immer wieder geht es erbarmungslos bergauf. Bis zum Stahlberg kann ich da noch mithalten. Dann werden die Beine aber immer schwerer. Vielleicht hätte ich morgens nicht noch ein Intervalltraining am Berg machen sollen. Andererseits ist das ein gutes Training. Wie auch immer: Die Spitze läuft immer weiter davon. Gut, dass sich Wolfram Böcher den Langsameren etwas annimmt. Zum einen, weil er die Strecke ausgewählt hat und genau weiß, wo es lang geht. Zum anderen, weil ich den Läufer, der auch für den LC Donnersberg startet, schon lange kenne und so einen netten Gesprächspartner habe. Und wenn man beim Laufen nebenher noch plaudern kann, vergisst man hin und wieder mal die schmerzenden Beine.


Im Wald oberhalb des Stahlbergs muss sich aber auch Wolfram erst einmal orientieren. Diese Route gehört nämlich eigentlich nicht zu seinen Trainingsstrecken. Zudem ist er sie abgelaufen, als es hell war. „Das ist doch noch einmal etwas ganz anderes“, weiß er. Die gesuchte Abzweigung findet er dennoch – allerdings sind aus Volkers angekündigten drei Kilometern bergauf doch einige mehr geworden. Gut, zwischenzeitlich ging es auch mal wieder runter. Aber ein Anstieg scheint da nach dem anderen zu kommen. „Das ist hier eben so“, sagt Wolfram, den sie bei den Rokland-Runners „Böchi“ nennen, und lächelt. Klar, Stahlberg heißt ja auch nicht ohne Grund Stahlberg.

 


13,89 Kilometer und 275 Höhenmeter werden am Ende auf meiner Uhr stehen. Gefühlt waren es 500 Höhenmeter. Apropos Ende: Das ist noch nicht erreicht. Aber es geht immerhin bergab. Die Spitze ist längst nicht mehr zu sehen. Das heißt, die Lampen der Spitze sind es nicht mehr. Die Läufer würde man ohnehin nicht sehen, hier in der Nordpfälzer Finsternis. Es ist windig, kalt, zum Glück hat es aber schon vor dem Start aufgehört zu regnen. Ich quäle mich nach Finkenbach. Irgendwann ist der Akku eben leer. Die letzten Meter muss ich gehen. Erschöpft, aber froh, dabei gewesen zu sein. Und ich bin mir sicher: Das war nicht das letzte Mal, dass ich als Stirnlampen-Renner unterwegs bin.

 

 

 

 

Zur Sache: Die Rokland-Runners


Sie haben alle etwas gemeinsam: die Lust am Laufen. Viele von ihnen hatten zuvor einen Mannschaftssport betrieben – und wissen daher, dass gemeinsames Training oft mehr Spaß machen kann, als alleine zu laufen. Und so haben sich Laufbegeisterte aus den Regionen Rockenhausen und Meisenheim im September dieses Jahres zu einer Gruppe zusammengeschlossen – den LTF Rokland-Runners. Einen eingetragenen Verein haben sie noch nicht gegründet. Ob das überhaupt der Fall sein wird, weiß Volker Klein nicht: „Die meisten finden es schön so, wie es ist.“ Das heißt: sich ohne Zwang treffen.


Die Vorlieben liegen dabei beim Laufen in der Natur. Die Nordpfalz bietet dafür viele Möglichkeiten. „Es gibt unzählige Waldwege und Strecken, die aufgrund des hügeligen Terrains atemberaubende Ausblicke bieten“, sagt Volker Klein. Die Gruppe ist übrigens bunt gemischt. Neben erfahrenen Läufern sind auch welche dabei, deren Läufer-Karriere noch am Anfang ist. (ssl)

 

 

1. Nacht Trail der Rokland Runner

Am 29.11.2013 fand der 1. Nacht-Trail der Rokland Runners statt. Es galt ohne Wettkampfcharakter in 2 Leistungsgruppen eine Distanz von 10km bzw. 14km zu überwinden.

 

Um 18:00 - 18:30 war Treffpunkt im Sportheim in Finkenbach-Gersweiler (Danke an den TUS und die Gemeinde). Die Kabine füllte sich immer mehr und zu den Gästen vom LC Donnersberg (Mike und die "Malos"), vom Team Nahe-Trail (Paule, Frank und Tanja), sowie Sebastian von der Rheinpfalz und Rene vom Trail Team Teufeslrutsch gesellten sich sage und schreibe 16 ROKland Runner (bei Mitgliedschaft in anderen Lauf-Vereinen zählt natürlich die Runners Mitgliedschaft vorrangig). So kamen wir auf eine Teilnehmerzahl von 24 Läufer.

 

Um 18:45 ging es nach einer kurzen Einweisung auf die Strecke. Während sich die "lange" Gruppe auf den Weg zum Neubau machte, fuhr die "kurze" Gruppe mit dem Auto hoch. Von dort ging es durch den Wald zum Stahlberg und von dort in den Wald. Hier war zum ersten Mal Ortskenntis im Dunkeln gefragt. Naja was soll ich sagen: Viele Wege führen nach Rom. :)

 

Beide Gruppen hatten vom Neubau an eigentlich die identische Strecke, was jedoch individuell interpretiert wurde. Was letztlich zählte war, dass alle wieder wohl behalten heimkamen. Die "lange" Gruppe profitierte von Böchis Ortskenntnis, die "kurze" Gruppe, ging auf Erkundungstour, gelangte jedoch fast zeitgleich mit der anderen Gruppe wieder ans Sportheim.

 

Es zeigt sich halt doch, dass im Dunkeln der Wald doch etwas anders aussieht. Nachdem alle wohlbehalten wieder im Sportheim angekommen waren, war man sich schnell einig, dass des ein gelungenes Event war und unbedingt wiederholt werden sollte.

 

Die "lange Gruppe" zeigte sich sichtlich zufrieden, dass sie in einem doch flotten Tempo die schöne Strecke durch den Stahlberger Wald laufen konnte. Für die "kurze" Gruppe war es sowieso für die meisten Läufer das erste Mal, dass sie im Dunkeln durch den Wald gerannt sind, so dass es ohnehin schon etwas Besonderes war.

 

Im Anschluss an den Lauf war ein gemeinsames Pizzaessen in der Pizzeria Dino in Mannweiler-Cölln angesagt. Ähnlich wie beim Laufen benötigten hier wohl einige Teilnehmer auch etwas mehr Zeit, so dass die letzten Rokland Runner erst morgens um 4 Uhr wieder zu Hause waren. :)

 

Das nächste Event wird der Snow-Run am Donnersberg mit anschließendem Festmahl im Falkensteiner Hof werden. Hier steht der Termin noch nicht fest. Er wird bekannt gegeben, sowie abzusehen ist, wie die Schneeverhältnisse diesen Winter werden.

 

Eure Rokland Runner

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