LTF ROKland Runners
LTF ROKland Runners

Allgemeine Infos zum ROKland Trail

Der Rokland Trail findet jedes Jahr an der Finkenbacher Kerwe am ersten Samstag im September um 15:00 statt. Angeboten werden 2 Strecken. Die 17km lange Strecke  mit 450 Hm und die 5,9 km lange Strecke mit 150 Hm. Beide Strecken sind echte Trailstrecken mit einem Teeranteil von unter 5% und einigen Passagen, an denen man nicht mit Vollspeed und Scheuklappen reinrauschen sollte. Doch bevor ich die Strecke beschreibe, will ich ersteinmal erklären wie der ROKland Trail überhaupt entstanden ist.

 

Die Idee zum ROKland Trail kam relativ spontan. Beim Laufen in unserem Revier fand ich auf einmal, dass bestimmte Bereiche um Finkenbach herum ganz schön anspruchsvoll zusammengestellt werden könnten. Es war auf einmal der Reiz da, eine Strecke zusammenzustellen, die es in sich hatte. Das ganze eigentlich erstmal nur für mich und die anderen ROKland Runner. Nachdem ich dann aber festgestellt hatte, dass die Wege, die ich gerne gelaufen wäre, völlig im Niemandsland endeten, versuchte ich mit Heckenschere und Sense, sowie Freischneider Platz zu schaffen. Nach drei Wochen hatte ich alles frei geräumt, was mich daran hinderte eine Verbindung zwischen den mir bekannten Wegen zu schaffen. Nun ja das war der Plan. In Kombination mit den offiziellen Wegen kam ich so auf eine Strecke von 17km mit 450 HM. Als ich die Strecke zum ersten Mal mit Mucki und Sven Klein lief und sie anschließend fragte, ob das eine irgendwann mal eine gute Wettkampfstrecke sei, war die Antwort "Bist du bescheuert".

Das war im Wesentlichen dass, was ich hören wollte. So war die Idee geboren. Die kleinen Trails wurden eingetrampelt und Böchie und ich begannen mit der Organisation. 17 km, 450 HM, Wege, die nicht immer ihren Namen "Weg" verdienen... und schon war alles organisiert.

 

Mit Unterstützung der Gemeinde, der FFW und des TUS schafften wir es einen ganz witzigen Lauf auf die Beine zu stellen. Ohne Auschreibung, ohne Werbung war es möglich knapp 70 Starter jedes jahr auf die Strecke zu locken. Mit dabei waren u.a. Max Kirschbaum, Dr. Stefan Hinze, Karl-Peter Böshaar, Iris Walter, Alois Berg, Erik Schulz, Jörg Fritsch, Stefan Malo. Also einige bekannte Läufer aus der Region. Gleichzeitig war der Lauf vor allem durch das Angebot der kurzen Strecke auch interessant für Hobbyläufer aus den Orten, die gerne mal Trail Luft schnuppern wollen.

 

Ich denke unsere entspannte, familiäre Atmosphäre am Kerwesamstag wird auch in den nxten Jahren viele Läufer zufrieden stellen. Wir wollen keinen kommerziellen Lauf. Es soll ein Geheimtip bleiben, für alle die den Trail mögen. Denn das ist klar... der Rokland Trail ist ein Trail und soll es auch bleiben. Wer gerne Trails läuft ist hier bestens aufgehoben. Wer den Teer mag, hat spätestens beim Verlassen des geparkten Autos "Auswärtsspiel".

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Was gibt es zur Strecke zu sagen. Naja fangen wir mal an. Das Bild oben stellt das Höhenprofil dar. Fangen wir mal mit den ersten Kilometern bis 8,5 an. Dazu werde ich immer ein paar Bilder liefern.

 

Gestartet wird am Sportplatz des TUS Finkenbach. Über eine kleine Brücke geht es über die Bach in den Ort. Dort wartet an der Turnhalle die erste Herausforderung. Es geht relativ kurz aber sehr steil eine Wiese hoch zur "Bank". Wenn man auf den nxten Bild genau schaut sieht man die Läufer beim Anstieg

 

(weisser Punkt in der Mitte des Bildes :) )

 

An der "Bank" angekommen ist die Streckenteilung seit 2018 bei km 1. Es geht es für die kurze Strecke runter in "vor Reichelt" Die Läufer laufen nun einen ebenen Schotterweg, der bei Kilometer 2 in einen schmalen Wiesenweg mündet, der etwa 1 km bergan geht. Oben angekommen geht es durch einen kurzen, aber schönen SingleTrail durch den Wald. Der Wald "spuckt" die Läufer im wahrsten Sinne des Wortes bei KM 3 an der ehemaligen Streckenteilung (2015-2017) Streckenteilung aus. Springen wir aber nun wieder zur Streckenteilung bei km 1. Die lange Strecke läuft über einen schmalen abwechslungsreichen Trail im Dickicht des Hanges nach oben Richtung Platte. Von dort geht es an der Sulzbach entlang durch ein schönes Tal zum Sulzhof. Man trifft dort auf die bekannte Strecke der Jahre 2015-2017. Vom Sulzhof geht geht es erneut berghoch und die Läufer erreichen durch ein kleines Waldstück den Sportplatz "Neubau". Hier ist der erste VP. Wir sind etwa bei km 5. Durch den Wald geht es zum Örtchen Stahlberg (stetig ansteigend). Am "frischen Mut" beginnt ein Highlight der Strecke. Die Läufer umlaufen auf einem Trampelpfad den Königsstuhl und erklimmen ihn von der Rückseite. Hier ein paar Bilder von dieser Stelle.

 

Belohnt mit einem tollen Ausblick geht es über einen technisch anspruchsvollen Trail vom Königsstuhl herunter Richtung Schönborn. Hier ist eine kleine Erholung möglich. Die Strecke verläuft etwa 1 km leicht wellig, ohne ohne anspruchsvoll zu sein. Das ändert sich schlagartig bei km 7 nach der "weissen Halde". Aus einer Senke heraus geht es über einen oft verlaubten Hang nach oben, bevor es dann rechts runter in eine Schneisse geht. Von dort kommt man über einen unebenen Wiesenweg ans Vierländereck (VP). Die nxten 800 Meter bestehen aus einem anstrengendem Anstieg hoch zum Gipfel des Stahlberg (500 m ü. NN). Die Läufer sind jetzt bei km 8,5 und haben etwa 400 der 450 Hm geschaftt.

 

Bis km 10 geht die Strecke nun abschüssig durch den Stahlberger Wald, über den "frischen Mut" und einen schönen Single Trail wieder zum Sportplatz Neubau (VP). Von dort den Hinweg zurück über den Sulzhof, die Wiese und den Feldweg weiter.  Man wird merken, dass gerde der Bereich nach dem Sulzhof bis zum nxten Waldgebiet sehr anstrengend zu laufen ist. Der Wiesenweg raubt einem das letzte Stück Energie und man steht auch voll in der Sonne. Hier zeigt sich, wer Reserven aufgehoben hat.

 

Man befindet sich nun auf dem Rückweg der kurzen Strecke. Es wird hier sehr schnell sehr trailig. Im Wald geht es ein altes augewaschenes Bett eines Sturzbaches nach unten. Hier sind die Techniker gefragt. Oberhalb der Gemeinde Waldgrehweiler verläuft die Strecke weiter über ein Trampelpfad aus dem Wald heraus auf einen Wiesenweg. Jeder kleine Anstieg auf dem Rückweg (und es sind einige) kostet Kraft. Wer gedacht hat, es geht nach dem Stahlberg nur noch bergab, hat sich getäuscht.

 

Bei km 15 geht es nun in den Steinbruch. Ein schmaler Tampelpfad steil nach unten, Schlangenlinien zwischen Bäumen durch, immer am Hang und schliesslich über die Felsen des Steinbruchs drüber und auf einmal ist man im Ort. Gerade das letzte Teilstück im Steinbruch ist was für Trailer. Da gehts ordentlich zur Sache, versprochen.

 

Der Weg im Ort führt zurück zum Sportplatz ins Ziel. Die Laufzeiten der Läufer entsprechen ungefähr der Zeiten, die sie auf einem Halbmarathon im Flachen benötigen würden.

Aktuelle News:

HUBUT 66km Bericht von Böchie online

 

JUNUT 239km  Bericht von Rene online

 

 

 

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