LTF ROKland Runners
LTF ROKland Runners

4. RAG Hartfüssler Trail (30,6 km)

 

Am 10. Mai 2015 machten sich 2 Rokland Runner (Olaf und Volker) auf nach Saarbrücken von der Heydt, um am dortigen Hartfüssler Trail teil zu nehmen. Als „Hartfüssler“ wurden früher die Bergleute bezeichnet, da sie auf den so genannten “schwarzen Wegen“ jeden Tag eine unwegsame und lange Strecke zur Grube zurücklegen mussten.

Bei diesem Lauf wurden verschiedene Streckendistanzen angeboten, bis hin zur Ultrastrecke von 58 Kilometern. Unsere Wahl fiel auf die 30 Kilometer Strecke, die mit knapp 31 Kilometern und etwa 960 Höhenmetern angegeben war.

 

Die Wetterprognose war top. Bis zu 17 Grad, trocken und Sonne. Da der Start um morgens um 10:00 war, hatten wir ausreichend Zeit für die Anreise und die Anmeldung. Schon beim Eintreffen war eins klar: Das hier wird eine Top organisierte Veranstaltung werden. Etliche Helfer tummelten sich an vielen Infomöglichkeiten und man konnte auch schon erahnen, dass die saarländische Vollverpflegung nach dem Lauf verfügbar war.

 

Nach einem kurzen Briefing durch einen Vertreter des Orga-Teams (Hendrik Dörr) ging es auf die Strecke. Nachdem wir einen langen, aber vertretbaren Anstieg Richtung „Pfaffenkopf“ gemeistert hatten, umrundeten wir einen keinen, naturbelassenen Weiher, der vom Wald verschluckt war. Nun ging es weiter durch den Wald Richtung Püttlingen, Ritterstrasse. Dort wartete der erste schwere Anstieg etwa bei Kilometer 4. Es galt hoch zur Viktoriahalde aufzusteigen. Die Steigung war eigentlich kaum zu laufen und da wir nun wussten, was uns auf den folgenden Kilometern noch erwarten würde, nahmen wir die 100 Höhenmeter wie die meisten anderen Läufer in der „Wandertechnik“. Oben angekommen wurden wir von einem Trompeter mit „Time to say goodbye“ begrüßt. Auf eine Interpretation verzichteten wir dann wohl besser. Es bot sich uns aber ein wunderschöner Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

 

Nachdem Abstieg wurde die Strecke auf den nächsten 2-3 Kilometern etwas ruhiger. Am VP1 konnten wir zum ersten Mal unsere mitgebrachten Becher nutzen und Wasser und Iso tanken.

 

Nun verlief die Strecke immer stetig bergan, kreuzte die Autobahn (Unterführung) und verlief dann kurz parallel zu dieser. Dieser Streckenabschnitt bis etwa Kilometer 13 gestaltete sich als eher ruhig und man konnte etwas abschalten und einfach nur die frische Waldluft genießen.

 

Doch dann war wieder höchste Aufmerksamkeit gefragt. Die Strecke tauchte ein in ein richtiges Dickicht von Wald. Enge Pfade, umgestürzte Bäume, Schlammlöcher, berghoch, bergrunter, noch mal Schlamm, noch mal Schlamm und ach ja…..Wasser. Endlich bekamen unsere Schuhe, das Aussehen, für welches sie gekauft wurden. Der Streckenverlauf blieb permanent in diesem beschriebenen Profil und nachdem wir die Fuji Halde passiert hatten (Treppenaufstieg), erreichten wir bei Kilometer 19 die VP2 an der Scheune Neuhaus. Dort beschlossen wir etwas länger Rast zu machen und gönnten uns etwa 10 Minuten zur Erholung und Erfrischung (Essen und Trinken). Auch wollten wir einfach noch mal die Stimmung und Atmosphäre genießen, die super freundlich und teils sogar euphorisch war.

 

Nach der ausgiebigen Rast ging es bergab und bei Kilometer 23 kam auf einmal noch eine Verpflegungsstelle mit Lyoner und Schwenker. Einer der Runner konnte wieder einmal nicht widerstehen. Wer beim Weinstraßen Marathon bei Kilometer 5 eine Riesling Schorle (geradeso) überlebt, der wird ja wohl 7 Kilometer vor Schluss mal was essen dürfen .

 

Na ja gut, wir wussten beide noch nichts von der Halde Grühlingsstrasse, die uns bei Kilometer 24 mit einem super harten, knochigen Anstieg noch mal die letzten Körner raubte.

Auf den letzen 5 Kilometern war bei uns beiden so dermaßen der Akku aus, dass wir immer wieder in die Wandertechnik wechseln mussten. Letztlich schafften wir es beide ins Ziel und waren mit unseren Zeiten (4:10 und 4:14) Top zufrieden.

 

Alleine diese anspruchsvollen Kilometer überhaupt bewältigt zu haben, war schon eine recht knifflige Geschichte.

 

Nachdem wir geduscht hatten, genossen wir noch etwas die Verpflegung und Atmosphäre und machten uns dann wieder in Richtung Rokland.

 

Fazit: Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder. Dank an das Hartfüssler Team. Eine echte Highlight Veranstaltung

 

Eure Rokland Runner

 

Globus Halbmarathon am 19.04.2015

 

Am lezten Sonntag fand in St. Wendel der Globus Marathon auf dem Programm. Wie jedes Jahr stand er auch diesmal auf unserem Laufkalender, da dort einfach jedes Jahr eine schöne Atmosphäre besteht. Viele Zuschauer, Bands an der Strecke und gut gelaunte Läufer. Einfach ein Muss für uns.

 

Mit Boechi, Mucki, Olaf und Volker waren 4 Runner am start. Boechie für den LC eine sehr gut LEistung und kam mit 1:36 ins Ziel. Mucki verbesserte seine bisherige Bestzeit um ganze 5 Minuten und kam mit 1:40 ins Ziel. Volker mit 1:49 und Olaf mit 1:51 komplettierten mit ihren für sie guten Leistungen den schönen Tag. Alle waren zufrieden und bei einem gemeinsamen Schwenker mit Weizenbier wurde mal gepflegt "ausgelaufen".

 

 

 

Ergebnisse, Bilder und weitere Infos finden sich auf der Homepage der Stadt St. Wendel

 

 

 

 

 

Halbmarathon der TSG Kaiserslautern

Zum ersten Mal nahmen wir als Rokland Runner an diesem schönen Lauf teil. Mit Olaf, Boechi und Volker waren wir zwar nur zu dritt, aber dies tat der Vorfreude keinen Abbruch. Am Morgen war es noch sehr kühl und etwas windig, so dass sich die Kleiderwahl am Auto etwas schwieriger gestaltete als sonst, aber denoch wie immer gelang. Der Lauf gestaltete sich als landschaftlich sehr schön. Die Strecke führte uns durch eine gut gepflegte Waldstrecke leicht bergan zu einem Tal südlich von Kaiserslautern. Dort liefen wir auf einer Landstrasse mehrere Kilometer flach bevor es wieder durch ein Wäldchen Richtung Kaiserslautern ging. Kurzvor Kaiserslautern kamen wir wieder auf eine Strasse, die bei der Soccer Arena im Westen von Kaiserslautern wieder in die Stadt führte. Unterhalb vom Betze am Bahnhof vorbei und wieder Richtung Schulzentrum Süd zum Ziel. Das schöne an dieser Strecke ist, dass sie ab Kilometer 11 gefühlt permanent bergab geht. Leider musste Boechi gut in der Zeit liegend bei Kilometer 17 verletzungsbedingt ins Ziel "humpeln". Dabei sprangen trotzdem beachtliche 1:43 heraus. Eine Zeit unter 1:35 wäre damit wohl möglich gewesen. Olaf und Volker liefen bis Kilometer 17 zusammen. Dann musste Volker runterschalten. Olaf hingegen hatte noch Körner und versuchte die 1:50 zu knacken. Er verfehlte dies nur um Sekunden, lief aber mit 1:50 eine super Bestzeit auf diese Distanz. Eine Zeit unter 1:50 wäre an diesem Tag wohl gefallen, wenn er sich früher abgesetzt hätte. Er bestätigte damit aber seine gut Form. Eine Zeit unter 1:50 ist damit nur eine Frage der (Achtung Wortspiel) Zeit. Volker kam mit 1:51 ins Ziel und blieb damit nur 2 Minuten über seiner Bestzeit. Nur 4 Monate seiner Genesung ein wirklich erfreuliches Ergebnis.

 

 

 

 

 

 

Rockie-Mountain Lauf in Rockenhausen am 28.3.2015

 

Am Samstag fand der diesjährige Rockie-Mountain Lauf im Heimatgebiet der Rokland  Runner statt. Leider konnten verletzungs-, zeit- und urlaubsbedingt nur 3 Rokland Runner an den Start gehen. Sie bekamen Gesellschaft von Tobias Kubandt, einem Handballer vom SSV Meisenheim, der mit Volker dort lange Jahre zusammen gespielt hat und momentan wegen einer Schulterverletzung pausieren muss.

Der Lauf gehört wohl zu den schönsten aber auch anstrengendsten Läufen der Pfälzer Berglauf Serie, da er einerseits mit etwas über 13 km auf der einen Seite recht lang ist und weiterhin aber auch sehr anspruchsvoll ist. Bei km 9,5 etwa beginnt nochmal ein sehr langer, zermürbender Anstieg, der dann noch zu allem Überfluss in eine supersteile unwegsame Passage hoch zum Königsstuhl mündet.

 

Der Start verlief bei optimalem Laufwetter völlig reibungslos. Die etwa 260 Starter machten sich vom Marktplatz in Rockenhausen aus Richtung Ziel. Der Weg verlief zuerst über eine geteerte Landstraße hoch zum Hintersteinerhof. Bis dorthin hatte man etwa knappe 3-4 km zurückgelegt aber schon etwa 150 Höhenmeter. Am Hintersteinerhof bogen die Läufer dann scharf links ab in den Rockenhausener Stadtwald wo sie sich direkt mit einer kurzen aber sehr steilen Rampe konfrontiert sahen. Also keine Zeit zum verschnaufen. Nun kam der erste etwas flachere Teil, zumindest hatte man das Gefühl dass es so wäre. Es war wie jedes Jahr sehr verlockend, den nächsten Kilometer bis ins Falkensteiner Feriengebiet etwas flotter zu laufen. Jedoch zeigte sich hier wie jedes Jahr, dass viele Läufer hier überpacen. Bei genauerer Betrachtung ist dieses Teilstück zwar nicht so steil wie die Kilometer vorher, jedoch geht es stetig berghoch und auch der Untergrund ist sehr unwegsam. Hier sollte man wirklich drauf achten etwas den Puls zu reduzieren und Kräfte zu sparen. Gerade die letzte "unsympathische" leichte Steigung ins Feriengebiet und wieder hinaus kosten doch mehr Körner als man glauben mag.

 

Nachdem  sich am Falkensteiner Hof bei Kilometer 6 alle an der Verpflegungsstelle bedient hatten, ging es weiter in den Wald direkt am Donnersberg. Die nächsten 3 Kilometer sind nun auch endlich dazu geeignet etwas Fahrt aufzunehmen. 1 Kilometer flach bis zur Kronbuchhütte, 1 Kilometer nicht allzu steil berghoch bis zum Rondell und dann 1 Kilometer relativ steil bergab bis zur Krummkehr. Ja ich weiss: was man runterläuft muss man auch wieder hoch. Einfach nicht drüber nachdenken und freuen. Auch sollte man hier tunlichst vermeiden, darüber nachzudenken, dass Läufer wie Jonas Lehmann wohl schon im Ziel sind. Ist nicht so gut für den Kopf und das Selbstbewusstsein.

 

Die Hoffnung, den Schwung mitnehmen zu können, kann man direkt wieder vergessen. An der Krummkehr geht es direkt aus dem Abstieg wieder ab nach oben. Nun begann für alle Läufer der anstrengendste Teil des Laufes. Die nächsten 2,5 Kilometer bestehen nur aus einem nicht enden wollenden Anstieg. Hoch, Höher, und noch immer weiter hoch. Neben mir lief ein Läufer, der diesen Lauf wohl zum ersten Mal lief und fragte "Wie weit geht denn das noch." Ohne mit der Wimper zu zucken, log ich ihn an: "Gleich oben". Als wir beide dann scharf rechts abbogen auf den "Trampelpfad" zum Königsstuhl, entfuhr im ein gestresstes "Oh Shit". Dieses letzte unwegsame Stück zum Königsstuhl war wieder einmal die Krönung der Folter. Oben angekommen, konnte jeder, der noch etwas Kraft besaß, nochmal Fahrt aufnehmen und auf den letzten paar hundert Metern zum Ziel schauen, ob er den ein oder anderen vor ihm noch einsammeln kann.

 

Im Ziel agekommen, waren alle Rokland Runner glücklich und zufrieden. Erik Schultz zeigte mit 1:04 eine Top Zeit, obwohl er bis wenige Tage vor dem Lauf noch Atibiotika nehmen musste und demnach geschwächt ins Rennen ging. Er landete in seiner Altersklasse M30 sogar auf dem 3. Platz. Andreas Bayer zeigte mit 1:14 ebenfalls eine sehr gute Vorstellung.

Volker Klein landete mit 1:20 im hinteren Mittelfeld und war damit für dieses Jahr zumindest froh wieder soweit fit und gesund, zu sein überhaupt hoch zu kommen. Glückwunsch auch an die Läufer vom LC Donnersberg wie z.B. Stefan Malo der mit 1:01 eine Top Zeit lieferte. Auch Rene Spintler vom Trail Team Teufelsrutsch konnte mit 1:11 eine sehr gute Zeit vorlegen, da er diesmal zur Abwechslung nicht Berglauf und Marathonwettkampf an einem Tag absolvierte. Respekt auch vor Tobias Kubandt, der mit 1:13 auf den 99. Platz kam und somit den Sprung in die Top 100 souverän schaffte.

 

Zusammen mit Rene Spintler, Tobias Kubandt und Tobias Schmuck machten sich Andreas und Volker auf den Abstieg. Wir hatten das Auto am Falkensteiner Hof geparkt und kamen so auf eine Strecke von 20 Kilometern. Schöner Trainingseffekt.

 

 

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