LTF ROKland Runners
LTF ROKland Runners

Heiligabendlauf am Bärenfels (8km, 200hm)

40. Silvester Crosslauf auf dem Kuhberg in Bad Kreuznach (5km/10km)

 

Silvester feiert man ja eigentlich eher familiär. Und frei nach diesem Motto beschloss Boechie,  das auch mit der ganzen Familie zu tun. Also kurzerhand beide Söhne eingepackt und ab nach Kreuznach. Unser Gastläufer für dieses Wochenende von der Laufgruppe Finkenbach Gerno sah das ähnlich und packte ebenfalls seinen Sohnemann Silas mit ein. Wobei hier noch nicht ganz geklärt ist, wer wen einpackte.

 

Geno war ja letztes Jahr schon für die Runner am Start. Die Familie Böcher meldete getreu dem Turnus für den LC Donnersberg. Die beiden Böchers Mats und Nicolas waren ja schon öfters mal für die Rokland Runners am Start.

 

Seinen ersten Lauf für die Runners machte Silas Schlemmer, der normalerweise in Meisenheim für den dortigen FC die Fussballschuhe in der Landesliga schnürt.

 

Komplettiert wurde Sextett von Volker. Ebenfalls vor Ort waren die beiden LCler Marcus Effert und Mike Peiffer.

 

Am Heiligabend konnte man ja schon am Bärenfels die letzten Sommerzuckungen spüren, so dass wir uns hier jetzt eigentlich mitten im Frühherbst befanden. Minus 6 Grad am Start und alles war weiss. Leute glaubt mir, der Winter naht.

 

Ca. 250 Starter gingen auf die lange Strecke, etwa 150 auf die Kurze. Auf der kurzen Strecke schaffte Nicolas mit 21:27 ein Top Ergebnis. Der Kurs ist ja nicht gerade tellerflach und geteert auf dem Kuhberg. Ebenfalls eine schöne Zeit lieferte Mats mit knapp unter 25 Minuten.

 

Auf der langen Strecke führte der Streckenverlauf sehr wellig über schöne Waldwege Richtung Bad-Münster und wieder retour. Dabei haben die Veranstalter echt sehr schöne Wege eingebaut.Dickes Lob - ein schöner Lauf.  Es entsteht sogar etwas Trail Feeling, ohne dass man auf Geschwindigkeit verzichten muss. Es lies sich alles super laufen. Einfach ist der Kurs aber nicht, da er gerade auf der 2ten Hälfte entweder bergab oder bergauf führt. Dadurch ist er zwar trotzdem noch schnell zu laufen, es besteht aber die Gefahr dass man bgerade bergrunter überpaced und an den Wellen dann die Körner verliert. Bei km 8,5 wartet  noch ein etwa 700 Meter langer Anstieg. Nix wildes aber hochsprinten ist dann halt doch nicht.

 

Die Zeiten sind bei My.race-result noch nicht online und werden nachgeliefert.

Aus der Hüfte heraus sollten sie aber ungefähr so liegen:

 

Silas:   44:13

Böchie 44:25

Volker  47:20

Gerno:  1:00:56

 

Ebenfalls an diesem Wochenende unterwegs war Jörg in Mörrschied beim Silvesterlauf. Er konnte sich dort mit 40:47 in einer Top Zeit unter den Top Ten platzieren. Ein Bericht von ihm wird die Tage noch folgen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Heiligabend machten wir uns morgens um 7:30 auf Richtung Hoppstädten-Weierbach. Wir wussten, dass uns dort wie jedes Jahr eine sehr besondere Atmosphäre erwartet. Die Familie Feller organisiert dort eine ihrer übers Jahr verteilten Veranstaltungen. Wer die Fellers kennt, der weiss, das das ganze völlig entspannt und irgendwie improvisiert erscheint, aber trotzdem mit sehr viel Charme und dann doch organisiert daher kommt. Die Fellers schaffen es, als Einzelkämpfer an Heiligabend einen Lauf auf die Bühne zu stellen, der keine Blink-Blink Veranstaltung ist, sondern das bietet, was wir eigentlich wollen: Laufen

 

Insgesamt schicken sie fast 250 Läufer auf eine Marathon Strecke und eben diesen 8,5 km Lauf. Dabei sieht die Arbeitsteilung wie folgt aus. Einer der Fellers ist Parkplatz-Einweiser, Einer macht die Anmeldung, Einer macht den Start und Einer das Briefing, Einer die Zeitnahme, Einer die Bilder, Einer die Verpflegung, Einer .... usw.

 

Hört sich jetzt so an, als wären es Hundert. Nein sind nur ein paar. Macht halt einer was doppelt :)

 

Ich hole hier so weit aus bevor ich zum eigentlichen Lauf komme, da die Erfahrungen bei den Veranstaltungen dort auch die Orga von unserem Rokland Trail geprägt und inspiriert haben.

 

Nun ja wettermässig ist es halt wie es im Dezember so ist, der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und somit sollte man etwas für drunter mitnehmen. Ausreichend bekleidet verlief der Start wie immer ohne Probleme. Die Strecke führt zuerst bis km 1,5 auf gerader Strecke. Danach geht es bergauf bis fast auf den Bärenfels. Der "Gipfel" der Strecke ist bei etwa km 3 geschafft. Bis dorthin hat man schon weitestgehend die Höhenmeter der Strecke geschafft. Von km bis km 6 geht es gerade, manchmal etwas abschüssig aber auch wieder mal leicht ansteigend. Hier ruht die eigentliche Anstrengung. Hat man am Anstieg vorher zu viel Pace gemacht, weil man dachte, man könne danach etwas regenerieren, sieht man sich enttäuscht. Man ist ab km 3 gezwungen permament "voll Stoff" zu laufen. Die Strecke gibt das her und somit ist Regeneration nich unbedingt möglich. Hier bezahlt dann derjenige Lehrgeld, der am Berg am Anschlag war (woher ich das wohl weiss)

Der Zeitverlust gegenüber den "Cleveren" ist enorm. Bei km 6 trifft man wieder auf den Hinweg und läuft die 2,5km bis ins Ziel bergab und dann geradeaus. Das ganze immer noch bei vollem Tempo. Kleinere Wellen kosten Kraft aber Tempo raus ist im Bezug auf die Endzeit nicht möglich.

 

Im Ziel wird man mit einem schönen Bärenfels-Lebkuchen begrüsst. Ein echt schöner Lauf für den Heiligabend.

 

Wie letztes Jahr konnten wir auch wieder gute Ergebnisse erzielen. Eric erlief mit einer 32er Zeit wieder eine Top-Platzierung. Er kam auf den 8ten Gesamtrang und auf den 3. Platz in seiner AK. Herzlichen Glückwunsch. Er ist im Moment absolut in der Form, um bei jedem Rennen vorne mitzulaufen. Böchie sorgte mit 36:16 für den 19. Platz. Heimlich still und leise ist er wieder in der Form der letzten Jahre, obwohl er nach seiner Knie OP am Anfang vom Jahr deutliche Probleme hatte. Nun ist wieder alles beim Alten. Da kann es 2017 rollen. Volker verzockte sich am Berg ein wenig und musste oben auf der Geraden deutlich abreissen lassen. Dadurch verlor er knapp 1 Minute auf die Läufer, die in den letzten Monaten in seinem Bereich liefen. Trotzdem kann er mit den 40:57 (Platz 44) gut leben, auch wenn bei besserer Renneinteilung eine Zeit um die 40:00 drinn gewesen wäre. Olaf lief etwas geschwächt von einer Erkältung auf 43:10 (Platz 57). Damit war er aber immer noch mehr als eine Minute besser als im letzten Jahr. Das verdeutlicht seinen Zuwachs in diesem Jahr. Den grössten Sprung machte Jürgen mit einer Verbesserung von 4 Minuten !!! gegenüber dem letzten Jahr. Er erlief mit 45:37 den 72. Platz. Damit waren alle von uns in der ersten Hälfte des Rennfeldes platziert.

 

Insgesamt sind wir echt stolz, dass wir als Hobbytruppe ohne Zwang und festes Training mittlerweile auf den Wettkämpfen so gute Mannschaftsergebnisse abrufen können. Wenn man bedenkt, wer jetzt noch startet für die Rokland Runners, wenn wir mal komplett am Start wären. Hui müssten wir Siegerbier trinken danach

 

 

Weihnachtsmarktlauf TV Offenbach Hundheim am 10.12.2016

 

 

An diesem Wochenende starteten die Runners zzum Weihnachtsmarktlauf in Offenbach-Hundheim am Glan. Die 7,6km lange Strecke führt bis auf einen kleinen Teilbereich ausschließlich über Teer. Dabei ist die Strecke jedoch sehr anspruchsvoll. Die Streckenführung wartet mit einem etwa 1,3 km langen Anstieg über etwa 150 Höhenmeter auf die Läufer. Danach geht es steil bergab, um wieder ein kleines Stück bergan zu gehen. Bei Kilometer 5,5 geht es dann ausschließlich bergrunter, nur um die letzten 200 Meter wieder bergauf zu gehen. also ein sehr unrhythmischer Lauf, der dadurch aber seinen Reiz und seinen Anspruch besitzt. Wir laufen ihn alle sehr gerne und waren deshalb auch mit 8 Startern vor Ort. Eigentlich sogar 12 aber Sven, Olaf und Karina mussten gesundheitlich passen und Eric hatte berufliche/schulische Verpflichtungen.

 

Mit Eric hätten wir dann wahrscheinlich sogar einen zweiten Top Ten Platz ergattert. Das Ergebnis der Runners kann sich aber auch so sehen lassen. Jörg zeigte trotz leichter Probleme mit der Witteung wiedermal eine TOP-Leistung und lief auf den 10 Gesamtrang. Das ganze in einer Zeit von 30:35 Minuten.

 

Ihm folgte mit doch gehörigem Abstand aber mit einer guten Zeit von 35:40 Minuten Volker. Er verbesserte seine bisherige Bestzeit um mehr als 1 Minute. Knapp dahinter Mats und Wolfram Böcher. Böchie fungierte als Zugpferd für seinen Sohnenmann, der mit 36:03 auf den 2. Platz in seiner AK kam. Eine Verbesserung um knapp 2 Minuten !!! der bisherigen Bestleistung zeigte Olaf mit 36:27. Er hat sich in der letzten Zeit einen deutlich offensiveren Laufstil angeeignet, was sich in seinen Zeiten widerspigelt. Nach längerer Wettkampfpause (3 Monate) zeigten Mucki mit 36:57 und Dirk mit 38:18 ebenfalls, dass sie wieder im Wettkampfgeschehen präsent sind.  Wie schon im Vorbericht angedeutet bestätigte Jürgen mit seinen 38:18 bei dem ihm unbekannten Kurs gleich bei seiner Premiere, dass er Tuchfühlung zum "Hauptfeld" der Runners aufgenommen hat. Da sind wir gespannt wie sich die Zeiten entwickeln.

 

Das Glühwein grundsätzlich was anderes darstellt als Federweiser muss ich hier nicht erwähnen. Im Nachgang zum Lauf konnte man doch erkennen, dass wir einige Multitalente im Team haben.

 

Alla Hopp bis zum Bärenfels dann. Unten seht ihr den Link zu den Ergebnissen. Bilder gibt es, sobald der TV Offenbach sie auf der HP hat.

 

http://www.tvoh1891.de/leichtathletik-und-laufen/ergebnisse-der-wml.html

 

 

 

Brotpfenniglauf am  26.11.16
 
Die Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück veranstaltet im Rahmen der "Aktion Brotpfennig 2016" den 32. Brotpfenniglauf. Knapp 42 km geht es durch das schöne Nahetal von Kirn über Bad Sobernheim nach Bad Kreuznach. Es können auch Teilstrecken Kirn - Bad Sobernheim oder Bad Sobernheim - Bad Kreuznach gelaufen werden; das entspricht ungefähr der Halbmarathonstrecke. Der Erlös aus dem Lauf kommt lokalen Projekten zugute:

Weißer Ring e.V. Bad Kreuznach
Kinderschutzbund für Kinder Café Knallfrosch am Eiermarkt, Bad Kreuznach
Hochwasserhilfe für Hochwassergeschädigte 2016
 
Für mich war es seit langem mal wieder eine Möglichkeit, einen etwas längeren Trainingslauf  zu starten. So fuhr ich nach Bad Sobernheim zur Volksbank um von dort aus zusammen mit Hossein Amin den Weg nach Bad Kreuznach unter meine  Laufschuhe zu nehmen. Nach einer kurzen Anmeldung, einem heißen Tee und einer Auswahl feiner Backwaren, warteten wir noch kurz auf die Läufer die bereits in Kirn gestartet waren. Bei deren Ankunft waren auch viele bekannte Gesichter zu sehen. Darunter auch unser Lauffreund und Rokland Runner Jörg Fritsch. Nach einem kurzen Stück durch die Stadt ging es dann an den Schulen auf den Naheradweg, der die Strecke bis Bad Kreuznach darstellen sollte. Dieser verläuft weitestgehend flach und geteert. Nur an der Domäne war ein übler Anstieg zu meistern. Dieser verleitete Jörg dazu, dass Tempo zu verschärfen um die Bergwertung für sich zu entscheiden. Das gelang ihm in eindrucksvoller Weise, sodass sogar noch Zeit blieb um ein paar Bilder der Mitläufer zu machen. Von dort aus ging es dann nach Niederhausen wo bei einem kurzen Stopp die Nahe überquert wurde. Auf dem alten Bahndamm verläuft die Strecke dann nach Norheim und weiter nach Bad Münster a.St.-Ebg. Dieses Teilstück veranlasste wiederum Jörg zu einer Tempoverschärfung um zu seiner ganzen Marathonstrecke auch noch einen Intervall hinzuzufügen. Mittlerweile war es schon etwas dunkel geworden und man konnte viele Besucher des dortigen Weihnachtsmarktes sehen. An der Roseninsel traf sich dann die ganze Läuferschar. Angeführt von dem Bäckerobermeister Wenz auf dem Fahrrad ging es durch den Kreuznacher Kurpark direkt am Kornmarkt in die Fußgängerzone wo sich in Höhe einer Parfümerie das Ziel befand. Für mich persönlich waren etwas wenig Zuschauer da, aber fast alle Backwaren wurden verkauft und das war schließlich das Ziel der Veranstaltung. Nach einer heißen Dusche wurden in einer Kneipe noch die Urkunden und Wertgutscheine ausgeteilt. Dort konnte man dann bei einem kühlen Weizenbier noch ein bisschen mit den anwesenden Läufern fachsimpeln.

Fazit: Mit 25 km ein schöner und langer Trainingslauf mit vielen Bekannten, der für mich teilweise ein bisschen schnell war aber trotzdem eine Menge Spaß gemacht hat.
 
Olaf Haag
 
 

 

 

 

 

Weihnachtsmarktlauf Landstuhl (27.11.2016)

Beim diesjährigen Landstuhler Weihnachtslauf waren 481 TN beim Hauptlauf (7,6km) am Start und genossen die Atmosphäre von den vielen Besucher bei den drei Runden um den Markt immer wieder anfeuert zu werden

Zum Abschluss der Laufsaison wollen viel Läufer/Innen diesen schnellen Straßenrundlaufkurs nochmals nutzen um ihre Tempohärte zu testen oder sich auf die nächsten Läufe vorzubereiten, vielleicht auch um das Laufjahr gemütlich zu beenden.

Vom dem Rokland Runners war Jürgen Killian am Start. Er zeigte mit 34:05 eine tolle Leistung und bewies mit einem 4,xx Schnitt, dass er im Moment auf dem Weg ist ,seine Tempohärte deutlich zu verbessern. Mal sehen was da in Offenbach-Hundheim geht.

 
 

Jubiläums-Kalmit Berglauf 2016

 
 
Samstag, 19.11.2016: Um die diesjährige Wertung des Pfälzer Berglaufpokals nicht zu verpassen, mache ich mich auf nach Maikammer, um den letzten Lauf der Berglaufserie in Angriff zu nehmen.
In Maikammer angekommen erblicke ich schon die mit 672,6 m ü. NHN hohe Kalmit, der höchste Berg des Pfälzerwalds und nach dem Donnersberg der zweithöchste Gipfel der Region Pfalz.
Der alleinige Anblick des Berges erstaunt mich und ich ahne nun was mir blüht.
Da es der 25. Kalmit-Berglauf ist und somit ein Jubiläumslauf, bekam jeder Läufer bei der Anmeldung eine Flasche Traubensaft, eines an der Weinstraße ansässige Winzer überreicht. Ein schöner Zug des TV Maikammer.
Dann aber wurde es ernst. Nach einer halben Stunde Aufwärmphase ging es an die Startlinie, wo ich mich mit 626 Startern auf eine schmerzliche Reise dem Berg entgegenstemmte. Da es der letzte Lauf der Berglaufserie war und anschließend auch die Sieger des Pfälzerberglaufpokals 2016 geehrt wurden, war der Kalmit-Berglauf sehr stark besetzt. Nahezu alle bekannten Bergläufer waren am Start um sich mit dem Berg zu messen.
Um exakt 14:30 Uhr fiel dann der Startschuss. Die Masse bewegte sich hektisch und impulsiv der Kalmit entgegen. Nach Verlassen von Maikammer wurde es bereits richtig steil und der Gipfel schien keine acht, sondern mindestens 15 Kilometer entfernt. Ich fand meine Position in einer kleineren Gruppe mit bis zu zehn Läufern, kleine Positionskämpfe inbegriffen. Bis Kilometer fünf versuchte ich Kräfte zu kompensieren und musste mich bremsen, um bei dem schnellen Tempo nicht zu überdrehen.
 
Ein Blick nach vorne zeigte nichts. Nichts, außer der Gewissheit, dass es eben kein Zuckerschlecken werden wird. Ab Kilometer sieben wurde es dann zu einem einzigen Kampf mit sich und gegen den Berg. Die Herzfrequenz war durch die mittlerweile gesteigerte Pace am Limit. Ein Berglaufveteran verfolgte mich und war mir so dicht auf den Fersen, dass ich sein kämpferisches Schnaufen ständig im Nacken hatte. 200m vor dem Ziel wurde von Asphalt auf weichen Waldboden gewechselt. Die Strecke zog noch einmal richtig an. Da ich meine Kraft gut eingeteilt hatte, konnte ich noch einen  etwa 100m langen Sprint anziehen und meine beiden Verfolger abschütteln. Die Uhr blieb letztlich bei 39:13 min (Platz 36, 6.AK)  stehen. Ich war zufrieden, genoss einen Moment den tollen Ausblick von der Kalmit und feuerte anschließend die nachfolgenden Läufer an, welche mit einen schmerzverzerrten Gesicht die Ziellinie erstürmten. 
 
Erik Schulz

 

Eric gewinnt AK-Wertung beim Fackellauf in Rodenbach

 

Beim diesjährigen Fackellauf waren 5 Rokland Runner am Start. Alle schaffte es unter 38 Minuten für die 7 km Strecke zu bleiben. Damit erreichten wir ein richtig ordentliches Ergebnis.

 

Die Strecke ist eigentlich schnell beschrieben: 1 km grad, 2 km berghoch (70 HM) 3 km bergrunter und 1 km grad. Dabei alles geteert. Das besondere hierbei ist aber, dass der Start im Dunkeln stattfindet und Strecke mit Fackeln am Wegrand ausgeleuchtet ist, was dem Ganzen eine besondere Atmosphäre verleiht. Auch ist der LAuf durch den TV Rodenbach Top orgnaisiert und hat auch nach dem Zieleinlauf einiges an Gemütlichkeit und Atmosphäre zu bieten.

 

Zum Lauf an sich ist bei 7km Teer nichts wirklich spektakuläres zu berichten, ausser natürlich die Ergebnisse. Was soll man auch über 7km sagen. Man trifft vor dem Rennen Leute, die man kennt und unterhält sich mit Ihnen, freut sich, sie mal wieder zu sehen, ist nett usw .... um dann auf der Strecke hinter Ihnen herzurennen, als hätten sie einem den Geldbeutel geklaut. Im besten Fall rennt man vor Ihnen her, als hätte man ihren Geldbeutel. Oder im Fall von Tim Könnel, als hätte mann die Geldbeutel aller Läufer geklaut.

 

Tim Könnel vom TUS Heltersberg gewann in einer überragenden Zeit von knapp über 22 Minuten. Wiedermal unser bester "Dieb" war Eric Schulz. Er wurde von seiner gesamten Altersklasse verfolgt und konnte diese mit einer Zeit von 26:40 erfolgreich distanzieren und gewann damit seine Altersklasse. Auf den weiteren Plätzen folgten Oliver Wagner (32:24, P102) Volker Klein (32:51 P108) Olaf Haag (34:21 P136) und Jürgen Killian (37:32 P229) .Insgesamt starteten 427 Läufer auf der 7km Strecke.

 

Ergebnisliste:

http://www.tv-rodenbach-laufen.de/#
 
 
 
 
 

Bericht zum 1. Saarschleifen-Trail in Orscholz (29km, 1000Hm)

 

 

 

 

 

 

 

Der 1. Saarschleifen Trail wurde, wie der aufmerksame Leser vermuten kann, 2016 zum ersten Mal veranstaltet. Der Veranstalter warb vor der Veranstaltung schon mit knackigen 1000 Hm und einem schönen Panaroma. von den Steilhängen der Mosel Trails wussten wir schon, dass Saar und Mosel tendenziell wenig Probleme haben, möglichst schnell Höhenmeter zu sammeln. Nach nun einigen harten Trails in diesem Jahr war die Motivation von uns  (Böchie und Volker) eher grenzwertig, aber wir waren natürlich auch neugierig. Auf der Hinfahrt merkten wir aber ganz deutlich, das wir eine lange, harte Wettkampfsaison absolviert hatten und die Freude, sich auf einem schönen Trail zu quälen ... nicht kam.

Nun ja dafür kann der Lauf ja nix. Wir kamen in Orscholz an und sahen gerade noch, wie die Langstreckler um Rene Spintler auf die 60km Strecke gingen. Unser Start war erst in einer Stunde, also nutzten wir die Zeit und machten uns in aller Ruhe fertig. Bei Nebel und 3 Grad mit der Aussicht auf viel Sonne im Verlauf des Rennens, nicht gerade einfach.

 

Pünktlich zum Start waren wir aber wetterangepasst gekleidet und es ging mit etwa 250 Startern auf die Strecke. Nach ca. 1 km durch den Ort und über ein paar kleinere Heckenwege fing es dann direkt an steil zu werden. Es ging gute 2km in einer schmalen ausgetretenen Rinne steil nach unten. Es war sehr rutschig und überall lauerten Stolperfallen. Aber deshalb waren wir ja da......Die Freude kam.

 

Danach waren wir unten an der Saar und liefen etwa 500 Meter am Ufer entlang bevor es dann wieder den gleichen Berg 500 Meter weiter nach oben ging. Nicht hinterfragen, die Höhenmeter müssen ja gesammelt werden. Aber von der Strecke bisher sehr geile Sache.. Oben angekommen hatte man einen faszinierenden Blick auf die Saarschleife, die zwar komplett unter uns im Nebel lag, aber genau das machte die Faszination aus. Auf wunderbaren Trails ging es weiter durch den Wald. Man muss sagen, bis hierher war die Strecke einfach ein Traum. Ab km 11 kam dann das, was ich nicht unbedingt gerne laufe. Mir kamen Läufer aus der Spitzengruppe entgegen und ich wusste, hier war ein angesprochener Wendepunkt. In der Kürze bedeutet dass einen unspektakulären Waldweg 2km in die eine Richtung laufen, um ihn dann nach dem Wendepunkt geradewewgs wieder zurück zu laufen.

Es wurde danch auch nicht wirklich besser. Wir verliesen den Wald und liefen einen geteerten Weg durch eine Ortschaft, dann weiter runter zur Saar und über diese drüber. Danach kam ein geteerter/geschotterter Feld/Radweg, der mich an die Strecke zwischen Staudernheiem und Sobernheim erinnerte. Nichts gegen Staudernheim, auch nichts gegen Sobernheim. Aber dafür muss ich doch nicht soweit fahren. Mitttlerweile waren wir ja bei Kilometer 21 angekommen. Also schon 10 Kilometer unspektkulär gelaufen (incl. der Wendepunktstrecke). Im nächsten Ort ging es dann wenigstens wieder berghoch und ich hoffte auf Saarhänge mit Panorama. Leider wieder gefehlt. Es ging ausserhalb von Wäldern immer stetig berghoch über Feld- und Wiesenwege. Naja Hauptsache kein Teer. Bei km 24 waren wir oben angekommen und auf einmal, von jetzt auf gleich waren wir im Wald und auf einem Downhill, den ich so noch nie gelaufen bin. Eine von MTBs bearbeite Rinne, die sowas von steil nach unten ging...Wahnsinn. Die Freude war wieder da die Strecke war cool und das Gefühl der ersten 11km feierte sein Comeback. Irreführende Pfeile der 14km Strecke ignorierend rauschte ich nach unten und landete bei km 26 wieder volll im Hang. 3 km nur berghoch und zwar extrem steil über Stufen und steile Rampen. Die Power war längst weg aber egal. Hochgekämpft und ab ins Ziel. Mein Fazit: Eine schöne Veranstaltung, die gut organisiert ist, aber auf dem mittleren Teil etwas mehr Action benötigt. Auch waren die Markierungen nicht immer gut. Aber wie gesagt schöne Veranstaltung. Ergebnisse waren auch top. Böchie Platz 28 in 2:57 Std und Volker Platz 49 in 3:16 Std.

Was erlaube Struuunz?

Laufe wie Flasche leer.

 

 

 

Berglauf Feeling again. Knapp ein halbes Jahr nach dem Rockie Mountain Lauf begaben sich die Rokland Runner erneut an einen Berg. Zwar startete KArina zwischendurch in Edenkoben, jedoch war der Dürkheimer Berglauf seit dem Rockie der erste Berglauf, bei dem die Rokland Runner mal wieder mit mehr als einem Starter anwesend waren. Zu der mittlerweile etablierten Starterin Karina Peukert gesellten sich Eric, Böchie und Volker. Auch einige Bekannte vom LC Donnersberg waren am Start. Wie auf dem Bild zu sehen ist, war die Vorbereitung auf den Start durch Umziehen und Alkohol geprägt. Die Versuchung,  dem hochbezahlten Profisport für einige Minuten zu entfliehen, war einfach zu groß. Sch..... auf laufende Sponsorverträge, vertragliche Verpflichtungen, Zielvorgaben der Kaderträiner.... Heute wird gepitscht. Frei nach Thomas Strunz. Laufen wie Flasche (in dem Fall Glas) leer. Immerhin gab es schönen Fedi und Grillwürste. Da muss die Verdauung halt mal etwas mehr arbeiten. Pünktlich zum Start war die Laune gut, der Fedi leer und die Wurst gegessen. Es konnte losgehen. Die ersten 6 km waren eigentlich immer abwechselnd zwischen kurzen steilen Passagen und geraden Abschnitten.Nach dem ersten Kilometer in den Weinbergen verlief die Strecke durchweg im Wald auf einer wirklich tollen Strecke. Es war gut, dass sich das Feld bis dorthin schon etwas entzerrt hatte, da der Weg sehr schmal war, dafür aber ein richtig schönes Trailfeeling vermittelte. Zumindest in dem Rahmen es für einen Berglauf dieser Serie möglich ist.

Bei Km 6 ging es nach einer kurzen Bergabpassage hoch, höher und höher. Volle 2 km und dabei immer steiler werdend. Oben hörte man dann schon Geschrei und Gebimmel von Kuhglocken. Am letzten Stück stellte sich Tour de France Feeling ein. Dort befanden sich sehr viele Zuschauer, die wirklich alles gaben, um die Läufer ins Ziel am Bismarckturm zu pushen. Aber dieser letzte Anstieg ist echt schon sehr hart. "Was erlaube Berg". Der Bad Dürkheimer Lauf ist aufgrund seiner abwechslungsreichen Waldstrecke echt einer der schönsten Läufe der Serie und ach ja auf dem Rückweg gab es 1 Kilometer vorm Ziel einen Sektstand und dann im Ziel natürlich Fedi. Naja was soll man sagen: Was erlaube Struuuuunz

 

Eric:                   43:05, Platz   23

Böchie:              46:37, Platz   57

Volker:               53:11, Platz 147

Karina:            1:17:12, Platz 317

 

 

http://www.laufclub.de/uploads/media/2016-10-15_Ergebnisliste_gesamt.pdf
 

Oliver Wagner gewinnt die M45 beim Disibodenberglauf

 

Beim diesjährigen Disibodenberglauf gewann Oliver mit einer starken Leistung die M45 über 5 km und wurde in der Gesamtwertung 9. Der Disibodenberglauf bietet den Läufern u.a. eine 5 km und eine 10 km Strecke an. Dabei muss die Strecke einmal gelaufen werden, oder halt auf der 10km Strecke 2 Runden. Der Lauf ist nicht so ganz einfach. Zwar geht es am Glan nicht unbedingt über das von uns bevorzugte Terrain, nämlich einen geteerten Radweg, jedoch macht die Strecke einen unangenehmen Abstecher in die Höhe. Hier geht es über felsige Stufen und unebenes Terrain etwa 50 Höhenmeter nach oben. Das ganze nicht länger als etwa 300 Meter. Trotzdem mehr als ausreichend, um bei einem Tempolauf eine unangenheme Bremsfunktion zu enwickeln. Danach geht die stecke zu erst wellig weiter, bevor sie dann abschüssig wieder auf den Radweg trifft und am Ende leicht ansteigend wieder nach Odernheim mündet. Oliver meisterte dies in einer sehr guten Zeit von 23:50 Minuten.

Gelita Trail Marathon (42,195 km, 1560 Höhenmeter)

 

Was man verspricht, dass soll man auch halten. So muss das Credo des Veranstalters in Heidelberg lauten. Höher, schneller, härter.

 

Was soll ich sagen. Jap so war es. Da Böchie und ich uns schon im Januar hierfür angemeldet hatten, blieb uns an diesem Wochenende keine andere Wahl. Drücken zählt nicht. Die Vorbereitung verlief für Böchie eigentlich sehr gut. Für mich stand ein kleines Fragezeichen im Raum, da ich in den letzten Wochen kaum Laufkilometer unter der Woche verzeichnen konnte und es ja auch erst mein zweiter Marathon war.  Naja ich hatte einige knackige und lange Wettkämpfe an den Wochenenden absolviert. Was soll schon passieren. Die Hobbits hat ja auch keiner gefragt, ob sie sich vorbereitet hatten. Warum ich die mit ins Spiel bringe. Dazu später mehr. Start war am Heidelberger Schloss, das vom Parkhaus aus über etwa 200 Stufen zu erreichen war. Also hoch, Anmeldunterlagen abholen, runter und umziehen und dann wieder hoch. Direkt mal 600 Stufen, bevor es überhaupt los ging. Die Strecke gestalltete sich von Anfang an als sehr schön. Zuerst ging es ziemlich steil bergab in die Altstadt von Heidelberg. Dort überquerten wir den Neckar und liefen bei Kilometer 2,5 das erste Mal berghoch. Ziel war der Philosophenweg, der uns dann immer ansteigend durch den Wald am Stadtrand zu der Thingstääte führte. Ooh very nice, welche Überraschung. Zur Abwechslung mal ein paar Stufen. Naja beeindruckendes Areal. Aber es muss ja weiter gehen. Also Stufen hoch und durch. Mittlerweile waren die Läufer bei Km 7,5 angekommen und erreichten mit der Thingstätte erstmal einen Punkt, an dem es dann wieder bergab ging. Bei km 8 waren wir am ersten VP und es ging natürlich wieder hoch. Irgendwo müssen die 1500 Höhenmeter ja herkommen. Auf einem schönen Waldweg der immer schmäler wurde und dann auch immer weiter bergan ging, schlängelte sich die Strecke hoch bis zum weißen Stein bei km 18. Bei km 20 stand dann ein Schild: "Fast die Hälfte". Ein Schild bei km 22 "Mehr als die Hälfte" wäre hilfreicher gewesen.  Anhand des Profils sollten die nächsten 8 Kilometer bergab gehen. Irgendwie war da aber was falsch gelaufen. Über einen breiten Waldweg schleppte man sich (trotzdem schön) bis Kilometer 27 ohne, dass man merklich an Höhe verlor. Bei Kilometer 28 sollte man doch eigentlich wieder auf Neckarhöhe, sprich 150 Hm sein. Die Strecke lag aber noch bei fast 400 Höhenmeter. Erklärung kommt. Rechts ab. Schmaler Pfad. Steil runter. Nach 1,5 Kilometern Downhill auf 150 Hm am Neckar. Noch Fragen? Nein. Hab ich mir gedacht.

Nach der Neckarüberquerung kam die vorletzte Verpflegungsstelle und danach ein kompletter Berglauf. Direkt bei km 30,5 ging es berghoch. Es wurde immer steiler und da man nun schon mehrere Stunden unterwegs war, war Laufen gar nicht mehr so Recht machbar. Auf 4,5 Kilometern absolvierte man fast 300 Höhenmeter. Wahnsinn. Aber es wurde noch besser. Jeder wusste ja dass die Himmelsleiter noch bevorstand. So heisst eine unebene aus Trittstufen gebaute Treppe, die ihr Ziel auf dem Königsstuhl hat. Es mussten gut 650 Stufen absolviert werden. Und dann kam sie. Ohne Vorwarnung auf einem abschüssigen Weg ging es links in den Hang und dann kerzengerade nur nach oben. Stufe für Stufe bis man schließlich oben am Königsstuhl an einer weiteren VP ausgespuckt wurde. Ich kam mir vor wie Frodo Beutlin als er die Treppe von Minas Morgul nehmen musste, weil dies angeblich der beste Weg nach Mordor sei. Ob dies wirklich der beste Weg zum Königsstuhl ist, bezweifle ich. Ausser natürlich man will auf einem Trail Marathon am Ende nochmal schön leiden. Dann ist es natürlich eine vorzügliche Wahl. 

 

Diel etzten 5 Kilometer "bergab" sind dann ungefähr so beschrieben. 1 kilometer steil bergab über einen Weg, der mich an ein Bachbett erinnerte und mancher Läufer schon auf einem besseren Weg auf die Nase gefallen ist und im anschluss daran wieder berghoch. Gott Sei Dank nur 500 Meter. Dann ging es wieder auf einen Trail , der einem mitten im Schlosspark ins Ziel geleitete.

 

Fazit: Viel Versprochen, alles gehalten. Toller Lauf, tolle Atmosphäre. Aber wahrlich kein Jedermanns-Marathon. Ach ja die Platzierungen: Böchie 4.25 Std. Platz 66 und Volker 5:15 Platz 209 von insgesamt 320 Finishern.

 

 
 
 
 
1. Simmertaler Crosslauf 25.09.2016 (Oliver, Jörg)
 
Simmertal an der Nahe kennen die meisten nur vom Kreisel an der B41 in Richtung Kirn.
Selbst ich als „Einheimischer“ aus Staudernheim.
Also nix wie ins Dorf rein, Parken an der Schule und ab die Startunterlagen am alten Rathaus abholen, vorbei an den Buden und Ständen der Kerb, die gleichzeitig stattfindet.
 
Punkt 11:30 Uhr beginnt der Start für die 7 und die 14 km.
 
Jörg und ich nahmen uns natürlich die „lange“ Strecke vor, welche identisch ist mit der „Vitaltour Felsengarten“ rund um Simmertal.
Schön dass es nicht geregnet hat, aber es war mal wieder Anti-Oli-Wetter: Heiß!
Vorbei an Kleingärten ging es den ersten km immer hoch, teils auf normalem Wanderweg, dann teilweise schon auf einem schmalen Trail den Berg hoch durch einen ehemaligen Steinbruch. Nach 3,5 km kamen wir auf der Höhe des Braunenberges an. Über freies Feld ging es Richtung Habichtskopf, bei km 4. Von dort hat man einen tollen Blick ins Nahetal und in Laufrichtung in den Hunsrück(wenn man nicht mit verbissenem Laufstil um Minuten und einigen Läufern ringen würde). Hier oben konnte man es rollen lassen, es ging über immer leicht ansteigende Feld- und Wiesenwege, um bei km 5,5 den höchsten Punkt des Laufes mit 432 m zu erreichen. Nun ging wieder bergab, um erst die Landstraße nach Seesbach, und dann die Landstraße Richtung Horbach zu überqueren.

Die Strecke war hier ideal zum Tempo machen, bis es wieder abrupt rechts ums Eck einen steilen Weg hoch ging, um bei km 8 bis km 9,5 es wieder gut rollend weiterzulaufen, bis es natürlich wieder scharf rechts hoch ging zu km 9,5 zur Verpflegungsstelle. Hier schlug das heiße Wetter bei mir voll zu. Der Anstieg verlief in Wellen hoch zur Erfrischung, an der ich doch etwas länger zum Essen und Trinken blieb. Als es plötzlich hieß: Das Hauptfeld kommt machte ich mich wieder schnellstens vom Acker in Richtung Horbach zu km 10,3. Vor Horbach steil runter ins Dorf, in Horbach natürlich wieder hoch. Ein alter Mann auf seinem Stuhl sah mich mitleidig an. Ab hier hatte ich es dauernd im Magen und ging auch teilweise selbst flache Passagen. Weiter ging es auf dem Plateau zu den schönsten Aussichtspunkten ins Kellenbachtal, erst Falkenstein, Uhuwarte, auf schmalem Trail runter in Richtung Rabenkanzel und Felsenköpfchen, um dann stetig bergab auf einem Waldweg oberhalb von Simmertal runter in den Start/Zielbereich einzulaufen.
Kurz vorm Ziel merkte ich einen Läufer von hinten und dachte mir: jetzt überholt dich keiner mehr, scheiss auf den Magen und lauf. Im Ziel angekommen war ich anscheinend so kreidebleich und fertig, dass man mir Cola angeboten hat und kleine Fitnessriegel.
Wenigstens den ersten Preis für das „geilste Gesicht beim Zieleinlauf“ gewonnen. Hurra.
 
Der Lauf ist nur zu empfehlen, tolle Stimmung bei Start und Ziel, ein gratis Bier gab auch bei Zieleinlauf per Bon. Und dank der Kerb konnte man sich auch mit Kaffee, Kuchen, Pommer, Steaks vollschlagen. Aber auch hier gilt: Was nutzt die Streckenkenntnis wenn die Hitze wieder zuschlägt.
 
Die Ergebnisse lauten:
Jörg Fritsch in 1:07.20 h und damit 3. Platz im Zieleinlauf.
Oliver Wagner (also ich) in 1:22.43 h. und 14. im Zieleinlauf.
 
 

 

 

 

Pfalz Trail (33km, 770 Hm)

 

Nach meiner ersten Teilnahme am Pfalz Trail auf der 17 km Strecke vor ein paar Jahren war ich von der Strecke und der Veranstaltung enttäuscht und wollte eigentlich nicht mehr starten. Da ich aber die Wettkampfkilometer für Heidelberg benötigte entschloss ich mich dann doch dafür. Man sagte mir auch, sie hätten dort viel verbessert. Naja ok we will see dachte ich und meldete die 33km Strecke. Ich will gar nicht lange um den heissen Brei reden. Was soll ich sagen. Dort hat sich wirklich was getan. Die Orga ist sehr gut und vor allem die Strecke auf der 33km Runde hat mir sehr gut gefallen. Zwär könnte man den Trailanteil durchaus noch erhöhen, aber ich fand den Lauf insgesamt sehr schön und vor allem recht flüssig zu llaufen. 770 Hm kommen jetzt nicht so wuchtig daher aber der Pfalztrail ist keine einfache Geschichte. Da muss man schon gut einteilen, da es hinten raus doch sehr viel Kraft kostet. Zeit 3:43 Std. für die 33km aber ziemlich am Anschlag gewesen. Ob das für Heidelberg reicht?

 

 

 

HFT Saarbrücken von der Heydt (30km, 950 HM)

In Saarbrücken erwartete uns beim Hartfüssler Trail 2016 eine wahre Hitzeschlacht. Temperaturen von fast 35 Grad  sorgten dafür, dass dieser Lauf alles andere als ein einfaches Unterfangen war. Selbst bei normalen Temperaturen ist der HFT schon ein sehr anstrengendes Unterfangen, doch an diesem Tag wurden wir ordentlich gebraten. Der HFT ist ein sehr schöner und super organisierter Lauf, dessen Reiz vor allem in dem Überwinden der Bergbauhalden besteht. Zwischendrin befinden sich viele schöne Trails und vor allem mit dem Saarbrücker Urwald ein richtiges Highlight.

Trotz der Temperaturen konnten Böchie und Volker ein gutes Ergebnis erzielen. Böchie kam mit 3:09 ins Ziel und belegte damit wie in den letzten Wochen bei seinen Wettkämpfen sowohl im Gesamtklassement (16. Platz), als auch in seiner AK (3. Platz) ein Top Ergebnis. Volker konnte mit 3.37 Std ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis (Platz 59 von knapp 250 Startern) erzielen und verbeserte seine Zeit vom Vorjahr um mehr als eine halbe Stunde !!

 

 

Trail Römische Weinstrasse in Leiwen an der Mosel (30 km, 1000 HM)

 

Start für diese Veranstaltung war am Sonntag, den 24.7.2016 morgens um 9:00. Für uns (Böchi und Volker) bedeutete das 100km Anfahrt und damit verbunden ein frühes Aufstehen. Da wir an diesem Lauf noch nicht teilgenommen hatten und es im Internet auch nur Beschreibungen der Strecke ohne Bilder gab, waren wir noch nicht sicher, was uns dort erwarten würde. Oftmals wird der Begriff Trail ja schon verwendet, wenn die Strecke durch Waldwege führt und nicht sonderlich anspruchsvoll ist. Sollte es sich aber so gestalten, wie zum Beispiel am Keufelskopf beim KUT, dann hätten wir auf 30km einiges zu stemmen. Ergo hatten wir beide gehörig Respekt vor dem was uns erwartet. Weiterhin sind die Moselhänge natürlich auch dem Laien als sehr steil bekannt und 1000 Höhenmeter ist erstmal ein ziemliches Brett.

Nun ja, vor dem Start konnte man schon erkennen, dass hier nicht der normale Volksläufer am Start war. Es sah schon alles ziemlich professionell aus, was sich da so alles angekleidet hatte. Aber wie das eben halt auch immer so ist. Die Trailgemeinde kommt halt auch immer etwas bunt daher ohne dass man sagen kann: "je bunter,desto schneller".

 

Die ersten 6 Kilometer sind relativ schnell beschrieben: Berghoch

 

Das ganze durch Weinberge und spärlich genutzte enge Waldwege. Alles sehr moderat und mit angepasstem Tempo in einem guten Rhythmus zu laufen. Bei km 6 waren die ersten 300 Höhenmeter geschafft und die ersten bunten Salomon Kleider waren schon ordnungsgemäß mit Matsch gesprenkelt. Sehr schön. Also alles wie es sein soll so far.

 

Nach der VP ging es dann erstmal knappe 3-4 Kilometer bergab. Hier war aufpassen angesagt. Enge verschlungene Trails, ausgewaschene Schotterkanten, kleinere Felsvorsprünge, Wurzelwek, frisch gefräste Schneissen in Heckenbestände. Sehr anspruchsvoll und äusserst abwechslungsreich.

 

Wer hier nicht Vollgas gab und Energie sparen konnte, war später klar im Vorteil. So war auch mein Plan. Lieber Körner aufheben und hinten raus noch was gut machen.

 

Bei Kilometer 10 ging es dann langsam ansteigend bis zu einer Stelle, an der ich auf einmal gefühlte 20 Meter über mir Läufer in gebückter Haltung an Felsen klettern sah. Was war das jetzt. Es war doch schon ausreichend trailig genug. Auf den nächsten knapp 800 Metern wurden 140 Höhenmeter einfach mal so durch Felsen klettern überwunden. Sehr rutschig, nur ein Stahlseil an den Felsen zum festhalten. Wenn über mir einer abrutscht, dann rutschen alle. Oben angekommen ging es dann die gesamten 150 Höhenmeter einfach direkt wieder runter. aber nicht auf laufbarem Untergrund. Nein einfach wieder über Felsen mit dem besagten Seil auf der anderen Seite wieder runter. Das war schon sehr hart, sehr gefährlich, aber irgendwie auch genau richtig.

 

Zur Erholung verlief die Strecke nach einer weiteren Abfahrt bis Kilometer 16 sehr ruhig. Es ging mit Blick auf die Mosel an einer Felskante oberhalb eines Weinberges entlang. Anhand der Streckenbeschreibung war klar, dass wir bis zu Kilometer 21 wieder an den ersten VP mussten. Der lag bei knapp 460 Höhenmeter. Die Uhr zeigte 195 an. Also: knappe 300 Höhenmeter rauf. Das ganze auf etwa 4,5 Kilometern immer wieder steil den Hang hoch dann wieder ein paar Hundert Meter parallel zum Hang und wieder hoch, dann wieder parallel.

 

Am VP bei km 21 gönnte ich mir dann etwas Obst und ein alkoholfreies Bier. Ich wusste ja dass ich den höchsten Punkt erreicht hatte. Meine rhetorische Frage: "Gell nur noch runter" wurde von dem netten Mann für meine Begriffe etwas zu zögerlich mit "Äh, hauptsächlich" beantwortet.

 

Ich machte mich auf den Weg zum Abstieg und stellte überraschend fest, dass es nur 1 km runter ging. Dann wurde die Strecke erst gerade, dann leicht ansteigend und schließlich ging es wieder hoch. Komisch. Naja egal. Ich sah ja, dass es nach paar hundert Metern wieder runter zu gehen schien. Also Geduld, der Downhill kommt. Und er kam. Aber leider wieder nur ein Kilometer. Dann ging es wieder rechts rum und nochmals satte 60 Höhenmeter hoch. Und das bei km 24. Auch der Anstieg war schließlich geschafft. Downhill !!! Diesmal nur 500 Meter. Rechts hing ein Seil vom Hang runter mit dem unmissverständlichen Hinweis "Hier hoch". Jetzt war es dann aber doch so, dass ich mich etwas verarscht fühlte. Ich wollte doch runter ins Ziel laufen. Schon befand ich mich auf einem Singletrail schräg am Hang, der nochmals Höhenmeter machte. Vor mir in Sichtweite aber eine Gruppe von 6 Läufern. Ich hatte mich seit der letzten VP von meiner Gruppe etwas absetzen können und war natürlich scharf drauf, die 6 Läufer auch noch einzuholen. Also Vollgas. Bei kilometer 27 etwa war Leiwen in Sichtweite. Es ging nun im Downhill durch die Weinberge, über eine kleine Wiese in den Ort rein. Die 6 Läufer waren längst abgehängt. 90 Kilo sind halt bergrunter nicht zu bändigen :). durch den Ort und ab ins Ziel. Was ein Brett. Im Ziel waren sehr viel normal gekleidete Läufer. Viele von den Bunten waren wohl noch  auf der Strecke :).

 

Böchi war logischerweise auch schon im Ziel und hatte mit seinen 3:13 Std. den 2. Platz in der M50 ergattert. Ich war mit meinen 3:29 Std. ebenfalls Top zufrieden. War ich doch letztes Jahr beim HFT auf 30 km mit 970 Höhenmeter in 4:19 Std. mehr als 45 Minuten länger unterwegs.

Bärenfelslauf 21 Kilometer (Böchi, Jörg, Volker)

Hunsrück Trail in Mörschied (Boechi 26km und Jörg 13km)

 

Bericht von Jörg (1. Platz Gesamtklassement)


Start für die Mittelstrecke (13km) 9.30 Uhr.
Warum müssen diese Läufe immer so früh sein?
Als ich in Mörschied ankam war es schon warm und es herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Am Abend vorher muss es wohl wie aus Eimern geschüttet haben. Vor dem Start wurden wir schon darauf hingewiesen, dass die Strecke nicht ganz einfach wäre, teilweise glitschig, rutschig und es gäbe einige Schlammlöcher. Na prima genau mein Terrain ab in den Matsch. Mit sich ablegen und hinschmieren habe ich ja schon ausreichend Erfahrung also alles kein Problem. Hals  und Beinbruch. Am Anfang gings dann gleich zur Sache. Meine Taktik, langsam zu beginnen war schon nach km 1 überholt. Der Führende ging die erste Steigung ab wie eine Rakete und nur mit Mühe und respektabelen Abstand konnte ich dran bleiben. Verdammt der sieht auch noch so aus, als könne er das Tempo durchhalten. Das packe ich nicht. Bei km 3 - der Abstand betrug mittlerweile fast 200 m - war die Luftfeuchtigkeit im Wald so hoch, dass ich auch noch meine Brille abziehen musste und das bei dem Untergrund und 5 Dioptrien. Das wars dann endgültig dachte ich, sei zufrieden wenn du es unter die ersten 3. schaffst und lauf locker und sauber weiter damit du keinen Sturz riskierst und gut ist. Das hab ich dann auch getan. Ich bin noch nie so locker gelaufen wie gestern und war auch gefühlt noch nie so schnell. Das Laufen auf den schmalen Pfaden durch den Matsch Berg hoch, Berg runter hat mir auf einmal so viel Spaß gemacht. Dieses Gefühl hatte ich in dieser Dimension noch nie gehabt. Innerhalb eines Kilometers war ich am Führenden dran. An der 1. Verpflegungsstelle habe ich ihn überholt und die Führung nicht mehr hergegeben. Meinen Flow hatte ich bis ins Ziel es war einfach Wahnsinn. Am Ende hatte ich 2min20sec. Vorsprung auf den zweiten und fast 5 Minuten auf den dritten raus laufen können. Für mich ein perfektes, besser das perfekte Rennen auf einer wunderschönen sehr abwechslungsreichen Strecke. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Ein großes Lob an die Organisation.

Treppenlauf Grumbach (Boechi, Jörg, Markus, Volker)

 

Der Treppenlauf in Grumbach stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Unwetterlage, die den Übergang vom Mai zum Juni 2016 beherrschte. Überall waren die Böden vollgesogen mit Wasser und es hatte im Vorfeld schon die ein oder andere Überflutung in der Nordpfalz gegeben. Auch für den Wettkampftag war die Wettervorhersage alles andere als stabil. Aber wie so oft ist es dann doch ein relativ kleines Zeitfenster, in dem man läuft und man benötigt nur ein bissel Glück und schon passt das Wetter genau in diesem Zeitfenster. So war es auch beim Treppenlauf. Trotz der gemeldeten starken Regneschauer blieb der Himmel trocken. Es zogen zwar immer Wolken vorbei, jedoch ohne sich auszuregnen. Insgesamt war es aber sehr schwül, was sich beim Laufen als zusätzliche Anstrengung bemerkbar machen sollte.

 

Der Veranstalter konnte in diesem Jahr eine ordentliche Starterzahl von mehr als 130 Läufern verzeichnen. Man konnte sich zwischen der 4,2km langen Kurzstrecke und dem 7,6km langen Hauptlauf entscheiden. Alle 4 Rokland Runner entschieden sich für den Hauptlauf, wobei Böchi traditionell für den LC Donnersberg startete und Markus wie jedes Jahr beim Treppenlauf in einen Team mit seinen Arbeitskollegen vom Intersport Schlemmer in Kaiserslautern auflief.

 

Ich lief mich mit Jörg auf der Strecke warm, da ich letztes Jahr nicht starten konnte und somit die neue Streckenführung noch nicht kannte. Dies hat wohl auch schon den ein oder anderen Streckenposten verwundert, die uns hektisch entgegenblickten, da sie der Meinung waren, den Start verpasst zu haben. :).

Anhand meines im Moment  nicht zu übershenden BMI-Defizits hatte ich das Gefühl hiermit wieder für Beruhigung zu sorgen. Die Spitze des Feldes kommt wohl optisch anders daher. So vermute ich.

 

Mir war klar, dass Böchi und Jörg in die vorderen 20 Plätze einlaufen würden. Daher steckte ich mein Ziel auf einen gesunden Mittelfeldplatz. Vom Start weg ging es erst mal leicht abschüssig durch den Ort, bevor die ersten Treppenstufen an der Kirche kamen. Sie gaben schon einen Vorgeschmack, was nachher richtig in die Beine gehen würde. Wie gewohnt ging ich alle Treppenstufen hoch. Laufen macht hier für die meisten wenig Sinn, da der Zeitgewinn kaum zu messen ist und man eh nicht überholen kann. So war mein Puls auch oben noch im tolerablen Bereich. Es ging weiter abschüssig zum Grumbacher Steinbruch an der B270. Bei km 3 war ich insgesamt mit einem Schnitt unter 5min/km unterwegs. Also alles passt weiter gehts.

Jörg war nicht mehr zu sehen, Böchi noch zu erkennen und Markus press vor mir. Auf dem Radweg Richtung Anstieg zum Sportplatz stellten sich die ersten Probleme ein. Nasser, dampfender Teer und links und rechts hohes dampfendes Gras. Seit langer Zeit mal wieder Atemprobleme. Es war für mich unerträglich schwül und ich wurde immer langsamer, die Atmung immer schwieriger. Ich stellte zur Erholung auf etwa 5:20min/km ein. Ohne Wirkung. Markus vor mir schien die gleichen Probleme zu haben. Wir wurden von etwa 5 Läufern überholt. Am kleinen Anstieg zum Sportplatz mussten wir beide gehen. Naja dann ist es halt so. Ich ging mit Markus bis oben, bevor es dann auf den Wiesenweg ging. Hier lief es aufgrund der Erholung und des besseren Untergrundes wieder viel besser. Gemeinsam konnten wir die 5 Läufer wieder einholen und auch überholen. Beim Ortseingang von Grumbach warteten die restlichen Treppen. Es waren glaube ich drei Etappen bis hoch in den Ort. Auf dr mittleren Etappe bekam Markus Probleme und musste abreissen lassen. Ich kam gut hoch und konnte bis zum Ziel 4 weitere Läufer überholen.

 

Vorm Start sagte Markus:"Alles unter 40 Minuten ist echt gut". Naja was soll ich sagen. Ich hatte 40:00,00. Bin halt (noch) kein Guter :)

Markus kam mit 40:23 ins Ziel, Böchi belegte mit 36:14 Min in der M50 den zweiten Platz und Jörg zeigte seine momentane Top Form, in dem er mit einer Zeit von knapp über 33 Minuten in die Top Ten lief. Von Jörg, der seit geraumer Zeit für uns startet können wir noch ein paar Top Ergebnisse erwarten. Das weiss ich weill ich den Bericht nach dem Hunsrück Trail geschrieben habe :)

Keufelskopf Trail Reichweiler

 
Da stehe ich nun und weiss nicht weiter. So könnte das Motto für den Bericht zum Keufelkopf Trail sein. Dabei meine ich aber nicht den Lauf, sondern den Moment am PC - also das Verfassen des Berichts. Was soll ich über so einen Lauf schreiben. Eins ist sicher. Ich bin vorher noch nie etwas vergleichbares gelaufen. Wir Rokland Runner laufen sehr viel im Matsch, sehr viel im steilen Terrain. Das ist auch gut so. Jedoch waren viele der Wettkämpfe, auch solche die sich Trail nennen, nicht vergleichbar mit kleinen Abzweigungen und Tests, die ich bei privaten Trainingsläufen mache. Alle Wettkämpfe bisher hatten immer eins gemeinsam: Sie waren flüssig und schnell laufbar. Der Keufelkopf Trail sollte hier eine neue Erfahrung bringen.
 
Es begann schon direkt am Start. Eric Tuerlings, der Veranstalter, wies uns im Briefing daraufhin, das wir sein Notfall-Handy nicht mit minderen Notfällen blockieren sollten, da auf der langen Streckke eine DNF-Quote von 30% zu erwarten sei und das Handy demnach für echte Notfälle frei sein solle. Mit dem Hinweis eine kurze Kreislaufschwäche sei kein Notfall, ging ich dann etwas irritiert aber auch positiv amüsiert auf die Strecke. Nach 300 Metern kam bei mir, Jörg, Sven und Böchi schon die erste Verwunderung auf. Am ersten kleinen Hang begann fast das komplette Feld zu gehen. Was war das. Sollte das eine Vorahnung auf die Strapazen sein, die uns bevorstehen. Ja so war es!
 
Bei km 5 hatte ich schon mehrere Abhänge erklommen, diverse Singletrails gemeistert und hatte schon das Gefühl gehabt als ware ich nur im Dickicht unterwegs gewesen, bevor ich auf den ersten einigermaßen befestigten Weg kam. Zumindest für 300 Meter. So ging der Lauf eigentlich permanent weiter. Durch knöchelhohes Gras, an Schlammecken vorbei bis hin zu Stellen, wo einfach nur mal ein Seil einen Abhang runterhing und man klettern musste. Orientierung: Fehlanzeige. Bei Kilometer 12 hatte ich eigentlich schon so viel Pulver verschossen, wie bei einem normalen Halbmarathon auf der Strasse. Zumindest fühlten sich meine Beine so an und von der Zeit war ich auch nicht mehr weit davon entfernt. Aber es ging unerbittlich weiter. Immer hoch, runter kreuz und quer. Dabei verließen wir nicht einmal den Wald. Ach ja doch ein oder zweimal ging es zum Klettern in einen Steinbruch.
 
Bei km 18 dann war wieder Reichweiler in Sicht. Sollte der Veranstalter mit den Kilometerangaben großzügig gewesen sein. Leider Nein. Es ging nochmal in den Wald und wieder hoch, runter, kreuz und quer. Dabei musste der komplette Ort nochmal umrundet werden.
 
Bei km 22 kam ich dann ins Ziel. Den letzten Kilometer im Ort musste ich immer wieder gehen, weil einfach gar nichts mehr ging.  3:04 Std
standen auf der Uhr. Und das für 22km. Böchi und Jörg waren mit 2:36 Std und Sven mit 2:44 Std deutlich schneller unterwegs, aber nicht weniger geschlaucht.  War das jetzt gut oder war das zu unrhythmisch und hatte mit Laufen wenig zu tun??? Nach dem Schreiben dieses Berichts ist es mir jetzt wieder sonnenklar. Es war richtig geil - der absolute Hammer. Und Jungs und Mädels, soll ich euch was sagen: Ich glaube der Rokland Trail ist noch zu leicht :)
 
 
 

Globus Marathon St. Wendel

 

Der Globus Marathon war wie jedes Jahr für die Runner auf der halben Distanz ein Muss. Zwar sind wir nicht unbedingt die Freunde von langen Strassenläufen, aber in St. Wendel bekommt man jedes Jahr eine tolle Stimmung und eine besondere Atmosphäre geboten. Die vielen Zuschauer, die Live Bands an der Strecke und auch die freundliche Atmosphäre unter den Läufern sind einfach dort eine schöne Sache. Dieses Jahr waren mit Sven, Böchi, Dirk, Volker, Jörg und Silke 6 Rokland runner am Start. Jörg Frau Silke gab dabei gleich mehrere Premieren. Zum einen absolvierte sie ihren ersten Start für die Rokland Runner und zum zweiten versuchte sie sich zum ersten Mal über die 21 km. Dirk konnte ebenfalls nach langer, baubedingter Wettkampfpause erfreulicherweise mal wieder einen Start ermöglichen. Auch für Sven bedeutete der Start nach 8 monatiger Wettkampfpause ein kleines Wettkampf-Comeback.

Nuja genug der Vorrede. Der Paln war folgender: Jörg wollte seine Frau begleiten und mit ihr die 2 Std. Marke knacken. Böchi bot sich an, Dirk und Volker möglichst unter 1:50 Std zu pushen. Die Bestzeiten für Dirk und Volker lagen in St. Wendel mit 1:48 und 1:50 in diesem Bereich. Sven peilte die 1:45 an.

Nachdem es anfänglich doch sehr kühl war, zeigte sich auf der Strecke wenigstens ein bissel Sonne, so dass es vom Wetter her einwandfrei lief. Es war trocken, nicht zu warm und aber auch nicht kalt und windig. Alle Rokland Runner konnten ihre Vorgaben erfüllen. Silke landete mit 1:56 Std eine Top Zeit. Sven lief nach langer Pause mit 1:41 ein richtig gutes Ergebnis. Der Pacemaker Böchi kam bei 1:42 ins Ziel und schaffte es damit, das Volker und Dirk, die er bis km 13 begleitete mit 1.44 Std. und 1:45 Std ihre bisherigen Bestzeiten um gute 5 Minuten unterboten.

 

Alles in allem also klasse Zeiten. Naja nxtes Jahr dann auf jeden Fall wieder. See you soon St. Wendel

Rockie Mountain Lauf 2016

 

Der Rockie Mountain Lauf stand diesmal für die Runner mit 2 geteilter Zielsetzung.

 

Eric und Jörg hatten vor auf Tempo zu laufen und anzugreifen. Das gleiche galt für Böchi, wobei man hier erwähnen muss, dass Böchi gerade erst seine Knie OP auskuriert hatte und er in de Wettkampfphase noch nicht die Zeiten laufen konnte, wie vor der OP. Trotzdem fühlte er sich gut und wollte im Rahmen der Möglichkeiten schauen, was geht. wie man das halt so macht beim Wettkampf: Kopf hoch, Brust raus und "All In" - Von Bluffen kann keine Rede sein :).

 

Da sich Olaf auf den Mainz Marathon vorbereitete, beschlossen Tommy und Volker ihn zu begleiten und die Wettkampfstrecke wieder zurück zu laufen. Dies bedeutete 2x14km, also 28 km. Da war klar, dass das nur mit einem passablen Tempo bergauf zum Gipfel möglich war. Also kein "ALL IN".

 

Für die Rokland Runner bedeutet der Rockie Mountain LAuf nicht nur der Heimat näheste LAuf, sondern er ist durch die Wege hoch zum Donnersberg auch ein landschaftlich sehr schöner LAuf, der einiges abverlangt und zeigt, wie man im Winter trainiert hat. Daher ein absolutes Muss für uns. Gerade die doch sehr langen Anstiege auf der Strecke, zehren an den Kräften und man kann hier nicht einfach mal so starten und schauen, wie man hoch kommt.

Nuja oben angekommen, waren wir 3 mit Zeiten von 1.25-1:35 Std. dann wie erwartet sehr human unterwegs gewesen und konnten dann im Zielbereich noch 2 Runner (Böchi und Jörg) zum gemeinsamen Abstieg motivieren.

Hier die Zeiten der Runner im Detail:

 

Erik

Jörg

Böchi

Volker

Olaf

Tommy

 

Lg Eure Rokland Runner

Donnersberglauf Feb 2016

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